Fußball: Landesliga 4
Junges Quartett für Abed und Morzonek

Senden -

Zwei weitere externe Neuzugänge für die kommende Spielzeit vermeldet der VfL Senden. Zudem kommt Verstärkung aus dem eigenen Stall. Und noch eine gute Nachricht gibt es.

Dienstag, 07.04.2020, 09:22 Uhr aktualisiert: 09.04.2020, 18:20 Uhr
Schließt sich im Sommer dem VfL an: Navid Ahmad (r.).
Schließt sich im Sommer dem VfL an: Navid Ahmad (r.). Foto: Triphaus/BZ

Der Kader des VfL Senden wächst munter weiter. Nachdem Taylan Berik in der vergangenen Woche die Zusage von 14 Spielern aus dem aktuellen Aufgebot sowie die Zugänge von U-19-Junior Mirkan Arslan (1. FC Gievenbeck) sowie Ben Rahlenbeck (GW Nottuln) vermeldete, ließ der Sportliche Leiter nun weitere positive Nachrichten folgen. Max Leisgang hängt seinem ersten Seniorenjahr bei dem Fußball-Landesligisten ein zweites an, dazu rückt Jan Springeneer aus der A-Jugend des VfL hoch. Externe Neuzugänge sind Navid Ahmad (TSG Dülmen) und Connor Glover (BW Etteln).

Auf dem Sprung stand Springeneer, der Senden nach seiner Juniorenzeit verlassen wollte. Doch der Defensivmann aus der Mittelfeldzentrale entschloss sich zu bleiben. Ebenso wie Leisgang, der in dieser Saison auf neun Einsätze kam. „Wir konnten ihn überzeugen, dass er bei uns bleibt und dass unser Trainerteam ein gutes Händchen für junge Spieler hat“, sagt Berik.

Interessante Vita

Dies wollen Rabah Abed und Thomas Morzonek auch bei Ahmad und Connor beweisen. Aus der Bezirksliga 11 kommt der 22 Jahre alte Ahmad, der „flexible Offensivspieler“ (Berik) hat zudem eine interessante Vita. In Nachwuchsteams vom FC Schalke 04, Preußen Münster und RW Essen spielte er als Junior, zuletzt aber war er lange verletzt und bestritt daher nur zwei Spiele. „Navid ist top ausgebildet. Er bringt viel Qualität mit und uns damit voran“, so Berik.

Einen Schub erhofft er sich auch von Connor, der am 1. Mai seinen 22. Geburtstag feiert. Der im defensiven Mittelfeld sowie auf der linken Verteidigerposition einsetzbare Ostwestfale ist derzeit doppelt im Einsatz – als Fußballer und Futsaler (Spielertrainer beim Westfalenligisten UFC Paderborn). Nun zieht er von der Pader nach Münster und „will zurück in den Fußball“, so Berik. Den Kontakt zum VfL stellte Christian Arends her.

Mit 20 Spielern ist der Landesligist gut aufgestellt, am Ende ist der Sportliche Leiter mit seinen Planungen aber nicht. „Mit ein, zwei eigenen Spielern stehen wir in Gesprächen, haben zudem zwei, drei weitere Eisen im Feuer“, sagt Berik, der bald wohl weitere positive Nachrichten vermelden kann.

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