Fußball: Landesliga 4
Keine Überraschungen, aber lange Saison für SV Herbern und VfL Senden

Senden/Herbern -

Eine längere Winterpause können sich die künftig 18 Mannschaften, darunter der SV Herbern und der VfL Senden, schon jetzt abschminken, zudem wird der nächste Sommer kürzer als gedacht. VfL-Coach Thomas Morzonek nimmt‘s mit Humor.

Montag, 20.07.2020, 17:25 Uhr
VfL-Coach Thomas Morzonek
VfL-Coach Thomas Morzonek Foto: Johannes Oetz

34 Spiele, bei verspätetem Saisonbeginn: Wie das denn zu schaffen sei, wollte ein besorgter Christian Balke , Torwarttrainer des Fußball-Landesligisten VfL Senden , von Thomas Morzonek wissen. Ganz einfach, antwortete der Coach: „Freitags treten wir in Ahaus an, quartieren uns vor Ort ein, tags darauf weiter nach Wettringen, dort dasselbe Spiel – und am Sonntag die Partie in Altenrheine.“

Der Mann hat Humor. Aber im Ernst: Eine längere Winterpause können sich die 18 Teams schon jetzt abschminken, überdies wird bis weit in den Juni gekickt. „Hauptsache, wir müssen nicht in der Woche ran“, so Morzonek. Bei Fahrten zu Auswärtsspielen von teils über einer Stunde sei an einen Anpfiff vor 20 Uhr nicht zu denken: „Wer am nächsten Morgen früh raus muss, ist gekniffen.“

Der Verband hatte zwischenzeitlich in Erwägung gezogen, eine fünfte Staffel zu bilden, den Gedanken aber wieder verworfen. Somit waren der VfL und der SV Herbern in Bezug auf die Landesliga 4 vor Überraschungen gefeit. „Schön, dass wir mit Bockum-Hövel und Drensteinfurt zwei Lokalrivalen dazubekommen haben“, so Dominik Reher. Gewundert hat sich der SVH-Geschäftsführer allein darüber, „dass die IG Bönen die Staffel gewechselt hat und nicht etwa Resse.“ Die Gelsenkirchener waren vor ein paar Jahren schonmal Gegner der Blau-Gelben. Für Neuling Bönen, von Ex-SVH-Coach Holger Möllers mal halb im Scherz als „Millionentruppe“ tituliert, soll die Landesliga nur Durchgangsstation sein.

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