Regionalliga-Absteiger Senden feiert in Bochum Oberliga-Premiere
ASV-Frauen wollen vorne mit dabei sein

Senden -

Zwei Mal in Folge sind die Volleyballerinnen des ASV Senden abgestiegen. Nun schlägt der ehemalige Drittligist in der Oberliga auf. Und will den Blick endlich wieder nach oben richten.

Donnerstag, 03.09.2020, 20:05 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 18:46 Uhr
Nach zwei Abstiegen in Folge wollen die ASV-Frauen in der Oberliga oben
Nach zwei Abstiegen in Folge wollen die ASV-Frauen in der Oberliga oben Foto: Christian Besse

Zwei Mal in Folge sind die Volleyballerinnen des ASV Senden abgestiegen. Nun schlägt der ehemalige Drittligist in der Oberliga auf. Und will den Blick endlich wieder nach oben richten. „Wir haben uns vergangene Woche zusammengesetzt, um gemeinsam über unser Saisonziel nachzudenken“, plaudert Trainer Oliver Grote aus dem Nähkästchen. Das Ergebnis: „Die Spielerinnen und ich haben die Plätze eins bis vier als Ziel ausgegeben. Wir wollen oben mitspielen.“

Dabei haben mit Felice-Lyn Lethaus, Carla Geschermann und Christin Pohl drei erfahrene Spielerinnen das Team verlassen. Vor allem der Weggang der Drittliga-erfahrenen Lethaus tut den Blau-Weißen weh. Die Zuspielerin und Außenangreiferin ist, wie berichtet, zum Zweitligisten Borken gewechselt. Geschermann und Pohl lassen den Volleyball aus zeitlichen Gründen erst einmal ganz ruhen.

Neu beim ASV ist Josephine Meiser . Das Nachwuchstalent kommt aus der Jugend von BW Aasee und geht auf das Sportinternat in Münster. Meiser kommt vor allem im Außenangriff zum Einsatz. „Jojo gleicht schon eine Menge aus“, rechnet Grote den Neuzugang gegen die Abgänge auf.

Neben Josephine Meiser sind vier vereinsinterne Zugänge aus der ASV-Zweiten neu im Team: Alina Staimiller, die die Lethaus-Nachfolge als Zuspielerin antritt, Juliane Hase und Christina Greiwe (beide Außenangriff/Annahme) sowie Sophie Schröder (Mitte/Diagonal), die bereits Ende der vergangenen Regionalliga-Saison in der Ersten mit ausgeholfen hatte.

Die Vorbereitung war recht übersichtlich und beschränkte sich Corona-bedingt lediglich auf die Trainingseinheiten. „Wir haben kein Testspiel, kein Turnier absolviert und wissen daher gar nicht so recht, wo wir stehen“, so Grote.

Eine unbekannte Größe für Trainer und Mannschaft ist auch der erste Liga-Gegner, die SG Telstar Bochum. Am Samstag um 19 Uhr schlagen die Sendenerinnen im Revier auf.

Ihre Heimspielpremiere feiern sie sieben Tage später, wenn sie in der Neuen Halle gegen die SG Bottrop/Borbeck antreten. Dann werden die treuesten ASV-Fans wohl auch wieder dabei sein. Denn der Sendener Fanblock ist Grote zufolge dem Verein erhalten geblieben.

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