Volleyball: ASV siegt mit 3:2 gegen Bottrop/Borbeck
Riesenerleichterung in Senden

Senden -

Eine Berg- und Talfahrt erlebten Spielerinnen, Trainer und Fans des ASV Senden im Heimspiel gegen Oberliga-Konkurrent Bottrop/Borbeck. Zunächst deutete sich eine klare Niederlage an – doch das erwies sich als die klassische „Momentaufnahme“.

Sonntag, 13.09.2020, 13:49 Uhr
Die Sendenerinnen Josephine Meier (verdeckt/v.l.), Merle Paskert, Melina Laubrock (verdeckt), Lilli Daubert. Charlotte Bürse und Lisa Krüger bejubeln einen Punktgewinn gegen Bottrop/Borbeck.
Die Sendenerinnen Josephine Meier (verdeckt/v.l.), Merle Paskert, Melina Laubrock (verdeckt), Lilli Daubert. Charlotte Bürse und Lisa Krüger bejubeln einen Punktgewinn gegen Bottrop/Borbeck. Foto: Christian Besse

Fast war er hörbar – der Stein, der ASV-Trainer Oliver Grote am Samstag um 21.15 Uhr von der Seele fiel: „Die Erleichterung ist sehr groß, denn wenn wir dieses Spiel nicht gewonnen hätten, hätte daraus leicht wieder eine Negativserie werden können.“

Der 3:2-Erfolg gegen die SG Bottrop/Borbeck (15:25, 25:21, 25:17, 26:28, 15:13) war der erste Sieg überhaupt, seitdem Grote im Sommer 2019 das stark verjüngte Volleyballerinnen-Team übernommen hatte.

Dabei hatte es gegen die Gäste aus dem Revier anfangs wieder nach einer deutlichen Niederlage ausgesehen. Der ASV hatte den ersten Satz in der heimischen Neuen Halle klar verloren, lag im zweiten mit 13:18 zurück. Doch dann legte die kurz zuvor eingewechselte Maike Althoff eine Aufschlagserie hin, der zum Ausgleich führte, Merle Paskert legte nach – Senden hatte ausgeglichen.

Nun zeigte die Grote-Sechs, was sie drauf hat und machte von Beginn an Druck auf den Gegner – Durchgang drei ging klar an die Blauen. Im vierten Satz lagen sie mit 18:22 zurück, aber dann drehte Lilli Daubert mit einer Sechs-Punkte-Serie das Ding und schlug zum Matchball auf. Doch nun gewannen die Nerven die Oberhand – das Grote-Team versemmelte den Vorsprung und am Ende noch den Satz.

Jetzt konnten die Gastgeberinnen „nur“ noch hoffen, dass von den drei Punkten für die Tabelle wenigstens noch zwei blieben. Im Tiebreak lagen die Sendenerinnen regelmäßig mit einem Punkt in Führung, bis zum 14:13. Doch diesmal hielten die Nerven, und Daubert machte mit dem zweiten Schmetterball in Folge alles klar.

ASV: Althoff, Ch. Bürse, P. Bürse, Daubert, Greiwe, Hase, Krüger, Laubrock, Meiser, Paskert, Schröder, Staimiller.

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