Volleyball: Frauen-Oberliga 2
Großer Kampf des ASV Senden wird belohnt

Senden -

Der ASV Senden hat die Partie beim VoR Paderborn 2 mit 3:2 gewonnen und damit den zweiten Saisonsieg gefeiert. Allerdings hing der Erfolg in der Fremde lange am seidenen Faden.

Sonntag, 27.09.2020, 12:29 Uhr
Verdrehte sich das Knie, hielt aber bis zum Ende durch: ASV-Kapitänin Lisa Krüger.
Verdrehte sich das Knie, hielt aber bis zum Ende durch: ASV-Kapitänin Lisa Krüger. Foto: flo

Viel fehlte nicht, und die Oberliga-Volleyballerin des ASV Senden hätten die lange Heimfahrt ohne einen Zähler antreten müssen. Mit 0:2 (24:26, 21:25) lag die Sechs von Oliver Grote bei der Drittliga-Reserve des VoR Paderborn bereits zurück. Auch in Durchgang drei stand es lange Spitz auf Knopf. Doch dank einer enormen kämpferischen Leistung gewannen die Sendenerinnen nicht nur diesen Satz (27:25), sondern auch den folgenden (25:20) sowie den Tiebreak (15:10).

Dabei musste der ASV bereits vor dem ersten Auf- den nächsten Tiefschlag verdauen: Neben Neuzugang Josephine Meiser (verletzt) fielen kurzfristig auch Lilli Daubert und Charlotte Bürse (beide erkrankt) sowie Christina Greiwe (in Quarantäne) aus. Mithin fehlten in Ostwestfalen vier Leistungsträgerinnen. In die Bresche sprangen Jola Reher, Juliane Hase und Alina Staimiller, die zwar regelmäßig mit der ersten Mannschaft trainieren, aber eben auch in der zweiten (Landesliga) aufschlagen.

Alle hätten ihre Sache am späten Freitagabend richtig gut gemacht, lobte Co-Trainerin Steffi Venghaus. Zu allem Überfluss verdrehte sich Lisa Krüger während des Matches das Knie. Doch die Kapitänin hielt bis zum Ende durch. Umso größer war danach die Freude der Sendenerinnen über den zweiten Saisonsieg. ASV: Althoff, P. Bürse, Hase, Krüger, Laubrock, Paskert, Reher, Schröder, Staimiller.

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