Handball: Verbandsliga 2
Ein richtig guter Haufen – ASV Senden gewappnet

Senden -

Die Männer des ASV Senden haben zum Auftakt am Sonntag (4. Oktober), 18 Uhr, den PSV Recklinghausen zu Besuch. Die Vorbereitung sei sehr ordentlich gewesen, findet ASV-Coach Swen Bieletzki. Vier Mann sind neu im Kader.

Mittwoch, 30.09.2020, 18:05 Uhr
Drei Neue und ein Rückkehrer – (v.l.): Malte Eierhoff, Timo Schüring, Max Klosterkamp sowie Dennis Richter – nehmen ASV-Coach Swen Bieletzki in die Mitte.
Drei Neue und ein Rückkehrer – (v.l.): Malte Eierhoff, Timo Schüring, Max Klosterkamp sowie Dennis Richter – nehmen ASV-Coach Swen Bieletzki in die Mitte. Foto: flo

Mit Corona hat sich Swen Bieletzki nur am Rande befasst. Was die Vermeidung von Ansteckungen in der Halle betrifft, weiß er das Thema bei den Verantwortlichen des ASV Senden in den besten Händen (mehr dazu in unserer Samstagsausgabe). Und ob die Saison, die für den Verbandsligisten am Sonntag (4. Oktober), 18 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den PSV Recklinghausen beginnt, tatsächlich wie geplant über die Bühne geht, „kann ich eh nicht beeinflussen“. Also redet der Coach lieber über Handball. Darüber, dass die Freude auf den Re-Start nach so langer Pause „größer nicht sein könnte“.

Was auch damit zu tun habe, dass das neu formierte Team „ein richtig guter Haufen ist“. Zwar seien alle mit dem gebotenen Ernst bei der Sache, „dabei aber immer für ein Späßchen gut“. Die Vorbereitung sei sehr ordentlich gewesen: „Obschon es zu Beginn noch diese oder jene Hygienebeschränkung gab, trainieren wir seit acht Wochen unter nahezu normalen Bedingungen.“

Vier Neue, vier Abgänge

Die Neuen – ein A-Jugendlicher (Malte Eierhoff), ein Mann aus der Reserve ( Max Klosterkamp ), ein Rückkehrer (Dennis Richter) und ein Externer (Timo Schüring) – seien bereits bestens integriert. Rechtsaußen Schüring (studiert in Steinfurt) kommt vom niedersächsischen Verbandsligisten SG Neuenhaus/Uelsen, ist laut Bieletzki ausgesprochen flink auf den Beinen, musste sich zu Beginn „aber erst an das etwas höhere Niveau bei uns in Westfalen gewöhnen“. Die Qualität des vielseitig verwendbaren Richter sei hinlänglich bekannt. Und für die jungen Rückraumleute (Klosterkamp zählte schon 2019/20 zum erweiterten Kader) sei es halt ein Lernprozess, mit allen halbwegs erlaubten Mitteln zu verteidigen. Vorne, da ist der Coach zuversichtlich, „werden beide ihre Buden machen“. Malte Jetzke nimmt fortan als Co-Trainer auf der Bank Platz. Worüber sich sein Chef sehr freut: „Wir haben ein ganz ähnliches Spielverständnis.“

Dass drei Leistungsträger – Hendrik Kuhlmann, Christoph Chwalek und Steffen Mühlhoff – aus privaten wie beruflichen Gründen nicht mehr auf der Platte stehen und es einen vierten, Konrad Eilers, studienbedingt nach Berlin verschlägt, sei zwar schade. Indes: „Die Mannschaft wird ihren Weg gehen.“ Wohin? „Gute Frage. Die halbe Liga ist ja für uns Neuland.“ Aber bei drei Absteigern in einer Elfer-Staffel (vorher zwei von 14) sei man gut beraten, sich zeitig ein Punktepolster anzufuttern. Gern schon jetzt Sonntag. Krisenbedingt dürfen maximal 75 Zuschauer in die Halle.

ASV 2: Familienduell vertagt

Eigentlich hätten Alexander Seitz, Trainer des ASV Senden 2, und seine Mannen am Wochenende beim TV Telgte 2 antreten sollen – jener Truppe, die Seitz’ Bruder Sebastian coacht. Doch da im Wallfahrtsort die Halle saniert wird, findet das Familienduell erst in der Weihnachtszeit statt. Dass die Reserve des hiesigen Verbandsligisten drei Jahre nach dem Massenabstieg zurück in der Bezirksliga ist, hat sie (auch) Corona zu verdanken. Alle Top-Kreisligisten durften nach dem pandemiebedingten Abbruch der Vorsaison eine Wildcard beantragen.Die Sendener haben diese Option gezogen – und müssen sich laut Seitz eine Klasse höher nicht verstecken: „Das Team ist in der Zusammensetzung seit vier Jahren beisammen, bringt also etwas an Erfahrung mit und hat sich stetig verbessert.“ Im Idealfall sei ein Platz in der oberen Tabellenhälfte drin. Dann dürfte der ASV im Frühjahr in der Meisterrunde antreten und müsste nicht gleich wieder um den Klassenerhalt bangen.Zumal mit Dennis Kaiser (vorher Adler Münster), Lennart Bontrup (kommt aus Ladbergen) und, bei Bedarf, ASV-Ikone Hendrik Kuhlmann drei Mann zurück sind, die bereits für die Erste gespielt haben. Das erste Match bestreitet Senden am 11. Oktober (Sonntag) um 18 Uhr daheim gegen Coesfeld. (flo)

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