Fußball: Landesliga
VfL Senden verliert „verdammt bitter“

Senden -

Mit 0:4 lag der VfL Senden nach einer halben Stunde beim TuS Altenberge zurück – die Partie schien schon gelaufen. Dann krempelten die Gäste die Ärmel auf.

Sonntag, 11.10.2020, 18:16 Uhr
Ali Shinawi (hier in einem Testspiel gegen Lüdinghausens Marius Grewe) traf zwei Mal vom Elfmeterpunkt für die Gäste.
Ali Shinawi (hier in einem Testspiel gegen Lüdinghausens Marius Grewe) traf zwei Mal vom Elfmeterpunkt für die Gäste. Foto: flo

„Das ist verdammt bitter. Aber wir haben mit Ehre verloren.“ Trainer Rabah Abed ärgerte sich nach der 4:5 (2:5)-Niederlage des VfL Senden beim Landesliga-Konkurrenten TuS Altenberge nicht nur über die Niederlage, er freute sich auch – über die imponierende Moral der Gäste, die trotz des deutlichen Rückstands zur Pause noch einmal in die Hände gespuckt hatten.

Dabei war der VfL sehr schlecht in die Partie gekommen. Mit 0:4 lagen die Gäste bereits nach einer halben Stunde zurück, es deutete sich ein Horror-Ergebnis an. Doch weit gefehlt: Die Sendener lagen zehn Minuten später „nur“ noch mit zwei Toren hinten, bevor sie ein Sonntagsschuss von TuS-Spieler Jannik Hagedorn wieder zurückwarf.

„Als Spieler hätte ich bei einem 2:5 zur Pause in der Kabine komplett abgeschaltet“, sollte Abed nach dem Schlusspfiff seinen Mannen sagen. Diese jedoch gaben nach Wiederanpfiff Gas und waren nach Toren von Ali Shinawi und Niklas Castelle ganz nah dran. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

VfL: Brückner – Wilbers (74. Frahman), Tjaden, Berning, Borchert – Springeneer (25. Colak), Karaterzi (65. Tahiri), T. Castelle, Dabrowski, Shinawi – N. Castelle. Tore: 1:0 Hagedorn (13./FE), 2:0 Köhler (16.), 3:0 Berning (23./ET), 4:0 Hölker (31.), 4:1 Shinawi (33./FE), 4:2 Wiechert (40./ET), 5:2 Hagedorn (44.), 5:3 Shinawi (59./FE), 5:4 N. Castelle (76.).

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