Volleyball: WVV-Beschluss
ASV Senden und Union Lüdinghausen haben erstmal Pause – und dann?

Lüdinghausen/Senden -

Oberligist ASV Senden und Union Lüdinghausen (Regionalliga) dürfen bis auf Weiteres weder spielen noch trainieren. Wie es 2021 in der Meisterschaft weitergehen soll? Gute Frage.

Mittwoch, 18.11.2020, 17:43 Uhr aktualisiert: 18.11.2020, 18:08 Uhr
„Vier Wochen Vorlauf nötig“: Suha Yaglioglu.
„Vier Wochen Vorlauf nötig“: Suha Yaglioglu. Foto: chrb

Anfang der Woche hat der Westfälische Volleyballverband (WVV) beschlossen, dass von der Kreis- bis zur Oberliga – bei den Senioren wie beim Nachwuchs – die Meisterschaft mindestens bis zum 31. Dezember aussetzt. Verbunden mit der Bitte an die Vereine, sich Gedanken darüber zu machen, wann und in welchem Modus die Spielzeit 2021 fortzuführen sei.

Eine Möglichkeit: Auf- wie Absteiger werden über Playoffs respektive Playdowns ermittelt. Steffi Venghaus , stellvertretende Abteilungsleiterin des ASV Senden und Co-Trainerin der ersten Damenmannschaft (Oberliga), hält einen solchen Weg nur dann für gangbar, „wenn wir bis dahin zumindest die Hinrunde abgeschlossen haben. Alles andere wäre wettbewerbsverzerrend“. Aktuell sei die Tabelle völlig schief.

Die Regionalliga, in der die Frauen des SC Union Lüdinghausen aufschlagen, ist dem nationalen Verband angegliedert, der bei den betreffenden Vereinen ebenfalls ein Stimmungsbild einzuholen versucht. Einer etwaigen K.o.-Runde um den Klassenerhalt kann Union-Coach Suha Yaglioglu laut Abteilungschef Dirk Havermeier durchaus etwas abgewinnen: „Suha hält die Mannschaft für stark genug, um auf einem solchen Weg die Klasse zu halten.“ Der Cheftrainer poche aber darauf, dass zwischen dem Trainingsauftakt und der Fortsetzung der Saison mindestens vier Wochen liegen. Leistungssportlerinnen könnten nicht von einem Tag auf den anderen das System hochfahren – was überdies die Gefahr von muskulären Verletzungen berge.

Derzeit ruht aufgrund der NRW-Corona-Schutzverordnung im Berufskolleg das Training. Was im Übrigen nicht nur für die Union-Teams gelte, sondern auch für den Landesstützpunkt. „Es hieß zunächst, dass das Sporthallenverbot nicht die Auswahlmannschaften vor Ort betreffe“, berichtet Havermeier. Das gelte aber nur für jene Leistungsstützpunkte, an denen Spielerinnen aus dem Bundeskader trainieren – beispielsweise in Münster.

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