Badminton: Länderspiel-Historie
Dänen schwer beeindruckt bei Schnaase-Beermann-Gala

Senden/Lüdinghausen -

Vor fast genau zehn Jahren haben der ASV Senden, Union Lüdinghausen und die Verwaltung der Stevergemeinde ein Länderspiel im Sportpark ausgerichtet, Deutschland vs. Dänemark. Da war in vielerlei Hinsicht Musik drin.

Samstag, 05.12.2020, 14:47 Uhr aktualisiert: 05.12.2020, 14:55 Uhr
900 Fans drückten Marc Zwiebler die Daumen. Doch der deutsche Rekordmeister unterlag Ex-Top-Ten-Mann Joachim Persson in drei Sätzen. Den einzigen Sieg für die DBV-Auswahl feierte Karin Schnaase-Beermann (kl. Bild).
900 Fans drückten Marc Zwiebler die Daumen. Doch der deutsche Rekordmeister unterlag Ex-Top-Ten-Mann Joachim Persson in drei Sätzen. Den einzigen Sieg für die DBV-Auswahl feierte Karin Schnaase-Beermann (kl. Bild).

Bei der dänischen Nationalhymne wurde es knifflig. Die gebe es nämlich in zweifacher Ausführung, weiß Markus Kleymann ( Union Lüdinghausen ). Je nachdem, ob die Königsfamilie vor Ort ist. War sie zwar nicht, an jenem denkwürdigen Abend vor gut zehn Jahren in der Steverhalle. Zumindest der europäische Badminton-Hochadel aber versammelte sich beim Länderspiel zwischen Deutschland und dem nördlichen Nachbarn am 30. September 2010 in großer Zahl im Sportpark.

Wie es zu diesem Highlight kam? Kleymann, damals einer der Organisatoren, erinnert sich: „Entstanden war die Idee ein paar Jahre eher, da hatte Union ein Jugendländerspiel gegen Japan ausgerichtet.“ Im Anton, der Heimstätte des örtlichen Bundesligisten. Eine stimmungsvolle Bude, keine Frage. Aber für ein Länderspiel, zumal gegen Dänemark (damals wie heute die Top-Nation auf dem Kontinent), eindeutig zu klein. Da traf es sich, dass es im benachbarten Senden einen Spielort in ausreichender Größe gab, der noch dazu sein 20-jähriges Bestehen feierte und auf der Suche nach dem passenden Jubiläums-Event war.

Karin Schnaase-Beermann

Karin Schnaase-Beermann

So kamen der ASV Senden sowie die Gemeinde als Co-Veranstalter ins Spiel. Jürgen Schröder , Leiter der Badmintonabteilung und seit deren Gründung Anfang der 1980er-Jahre mit von der Partie, marschierte also ins Rathaus. Und fand in Günter Melchers genau den richtigen Ansprechpartner, war der damalige Amtsleiter doch sowohl für den Sport als auch die Kultur zuständig. „Da wir schonmal die Gelegenheit hatten, etwas so Großes auf die Beine zu stellen, sollte es auch der passende Rahmen sein“, erinnert sich Schröder.

Zwischen den Partien trat die Band Strongbow (mit dem späteren Bürgermeister Sebastian Täger an der Gitarre) auf, die Hymnen beim Einmarsch hatte der Musikverein Senden einstudiert. „Die Dänen waren schwer beeindruckt“, weiß Kleymann (inzwischen Nachfolger von Melchers in der Verwaltung). Nicht nur, da es, siehe oben, die „richtige“ Version war, sondern „weil sie es vor Länderspielen gewohnt waren, dass die Musik vom Band kommt“. Schröder räumt ein, dass er „beim Abspielen der Hymnen ergriffen war“. Zumal es der Moment gewesen sei, ab dem der ASV-Mann das Event genießen konnte: „Vorher war ich schon angespannt. Dass nur ja alles klappt.“

Deutschland vs. Dänemark

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  • Deutschland vs. Dänemark in der Steverhalle Senden

    Foto: rau/chrb
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Mit dem Zollstock sei er zuvor durch die Halle gekrochen, um der Firma aus Münster, die die mobilen Tribünen errichten sollte, die passenden Maße durchzugeben. Trotz der akribischen Planung „konnte ich es dann kaum fassen, als quasi über Nacht knapp 900 Sitzgelegenheiten entstanden“. Weniger hätten es auch nicht sein dürfen, kein Platz blieb frei. „Wir haben auch gut getrommelt“, so Schröder. Aus dem gesamten Münsterland seien die Zuschauer angereist – „einigen hat es so gut gefallen, dass sie sich danach der ASV-Hobbygruppe angeschlossen haben“.

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