Fußball: Landesliga 4
Alle haben Bock – Abed, Morzonek und Balke bleiben

Senden -

Der VfL Senden und sein dreiköpfiges Trainerteam bleiben einander mindestens bis Mitte 2022 treu. Die bisherige Punktausbeute mag ausbaufähig sein. Etwas anderes ist den sportlichen Leitern des VfL indes viel wichtiger.

Freitag, 11.12.2020, 11:44 Uhr aktualisiert: 11.12.2020, 12:06 Uhr
Rabah Abed bleibt dem hiesigen Fußball-Landesligisten über das Saisonende hinaus erhalten. Gleiches gilt für Thomas Morzonek (kl. Bild) und Torwarttrainer Christian Balke.
Rabah Abed bleibt dem hiesigen Fußball-Landesligisten über das Saisonende hinaus erhalten. Gleiches gilt für Thomas Morzonek (kl. Bild) und Torwarttrainer Christian Balke. Foto: flo

Klar schaut Taylan Berik hin und wieder auf die Tabelle der Fußball-Landesliga 4. Und ja, Platz 16 – tiefrote Zone – ist nicht ganz das, was sich die sportlichen Leiter des VfL Senden , Christian Arends und er, bei Saisonbeginn vorgestellt hatten. Aber erstens ist Berik „zu 100 Prozent überzeugt, dass wir da unten wieder rauskommen“. Viel entscheidender indes als der aktuelle Punktestand sei „die positive Entwicklung, die in jedem Spiel, in jeder Übungseinheit erkennbar ist. Dass es Rabah Abed und Thomas Morzonek schaffen, sowohl die jungen Leute im Team als auch die Erfahrenen Stück für Stück besser zu machen.“ Folglich gebe es keinen Grund, an der bestehenden Konstellation was zu ändern. Die Arbeitspapiere der beiden Coaches seien ebenso bis Mitte 2022 verlängert worden wie der Vertrag mit Torwarttrainer Christian Balke.

Thomas Morzonek

Thomas Morzonek

Jetzt, da die wichtigste Entscheidung frühzeitig getroffen ist, nehmen die sportlichen Leiter Gespräche mit dem kickenden Personal auf. Auch da stehen laut Berik die Zeichen auf Kontinuität. Ihm sei kein Spieler bekannt, den es mit Macht wegziehe: „Trotz der für uns teils unglücklich verlaufenen Begegnungen – chancenlos waren wir ja nur in Dorsten – ist die Stimmung im Kader nach wie vor gut. Alle haben Bock, keiner ist sich zu fein, bei Bedarf auch mal in der Zweiten auszuhelfen.“

Selbst in Bezug auf das heißumworbene Stürmertalent Niklas Castelle ist der Sport-Chef guter Dinge, „dass Niki sich noch ein bisschen bei uns in der Landesliga die Hörner abstößt“. Joshua Dabrowski, seit vielen Jahren unermüdlicher Antreiber wie Ballverteiler im Mittelfeld, hat sich zwar im September beruflich Richtung Ruhrgebiet verändert. Dass der 23-Jährige trotzdem die Fahrerei auf sich nimmt und, wann immer es ihm möglich ist, an der Bulderner Straße aufschlägt, zeigt Berik, „dass auch ,Dabro‘ sich in Senden wohlfühlt und uns hoffentlich weiter erhalten bleibt“.

Beim Thema Neuzugänge verweist der sportliche Leiter auf die eigene U 19, die in der Bezirksliga abermals ganz vorne mitmischt: „Im Altjahrgang gibt es ein paar richtig gute Jungs.“ Die ab dem Sommer behutsam in den Seniorenbereich zu überführen: eine Aufgabe wie gemalt für die Bessermacher Abed und Morzonek.

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