Fußball: Landesliga 4
Nachhaltig und Spaß dabei – VfL Senden fast komplett

Senden -

Bereits 22 Mann umfasst der Kader des VfL Senden für die kommende Saison. Was auffällt: Auch unter den (wenigen) Neuzugängen sind Spieler mit VfL-Vergangenheit. Die beiden umworbendsten Sendener waren die ersten, die sich zum Verein bekannten.

Mittwoch, 17.02.2021, 13:39 Uhr aktualisiert: 17.02.2021, 16:08 Uhr
Hatte Angebote aus den höchsten Amateurspielklassen, bleibt aber lieber in Senden: Supertalent Niklas Castelle (r.).
Hatte Angebote aus den höchsten Amateurspielklassen, bleibt aber lieber in Senden: Supertalent Niklas Castelle (r.). Foto: flo

Man kann sich das ja gerade nur schwer vorstellen, da viele angesichts des nicht enden wollenden Lockdowns Trübsal blasen. Aber, versichert Taylan Berik , einer der beiden sportlichen Leiter beim VfL Senden : Selten habe er so viel Spaß, so viel Freude rund um den Sportpark wahrgenommen. Spieler, Trainer, Offizielle: Jeder, der mit dem Team zu tun habe, verbreite auffallend gute Laune.

Da verwundert es nicht, dass es kaum einen aus Senden wegzieht. 16 Mann aus dem aktuellen Kader haben ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben, mit dem Rest sind Berik und Christian Arends in Gesprächen. Dazu kommen drei eigene Jugendliche, von denen zwei – Goalgetter Bruno Geister und Defensiv-Allrounder Tom Schlögl – namentlich bekannt sind, sowie zwei Rückkehrer: Marcel Berik (SV Bösensell), Sohn des sportlichen Leiters, und Joshua Kelle, der bereits unter Rainer Leifken beim örtlichen Landesligisten kickte und, nach langer Verletzungspause, zuletzt in der VfL-Reserve Tritt gefasst hat.

Was Taylan Berik zu einem weiteren wichtigen Punkt führt – Nachhaltigkeit: „Es gibt immer noch Klubs, die Jahr für Jahr den halben Kader austauschen. Wir haben zum einen das Glück, dass sich unsere Jungs beim VfL offenbar wohlfühlen. Und zum anderen profitiert die Erste davon, dass unsere Jugendlichen exzellent ausgebildet werden und regelmäßig den Sprung zu den Senioren schaffen.“

Zwei externe Neue, zwei Rückkehrer

Exemplarisch sei Niklas Castelle genannt. Der hochveranlagte Angreifer hatte Angebote ohne Ende, entschied sich laut Berik aber früh pro Senden: „Niki und Johannes Brückner waren die Ersten, mit denen wir verlängert haben.“ Den Schnapper halten sie (nicht nur) an der Bulderner Straße für den besten der Liga.

Nachdem beide Schlüsselspieler ihre Zusage für die kommende Saison gegeben hatten, fiel es den sportlichen Leitern sowie dem Trainergespann Rabah Abed/Thomas Morzonek umso leichter, auch das Gros des übrigen Personals vom Verbleib an der Bulderner Straße zu überzeugen. Überdies sind zwei externe Neue fix: Torhüter Leon Friedrich, 24 Jahre, kommt aus Billerbeck und soll Brückner, der unumstrittenen Nummer eins, „Druck machen“, wie es Berik formuliert. Von Bezirksligist Albachten wechselt mit Prince Sanyang ein robuster Flügelstürmer an die Stever. Mit „ein, zwei“ weiteren Spielern sei der VfL in Kontakt, ansonsten sei der Kader für 2021/22 komplett. Berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung stehen ab sofort Muhammes Batuhan Frahman und Timm Borchert.

22 Mann fix

Folgende Spieler haben dem VfL die Zusage für 2021/22 gegeben: Johannes Brückner, Niklas Castelle, Felix Berning, Joshua Dabrowski, Tim Castelle, Patrick Reckmann, Lukas Gottwald, Ali Shinawi, Connor Glover, Pascal Karaterzi, Marvin Tjaden, Philipp Wilbers, Jan Springeneer, Sefai Colak, Moritz Mallmann, Ben Rahlenbeck, Marcel Berik, Joshua Kelle, Bruno Geister, Tom Schlögl, Prince Sanyang und Leon Friedrich.

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