Fußball: Kreisliga B 3 Münster
Nimm zwei – VfL Senden setzt auf Erfolgsduos

Senden -

Theo Spiekermann/Andreas Reher sowie Robin Wollny/Maurice Reckmann machen über den Sommer hinaus als Trainer-Gespanne der Zweit- und Drittvertretung des VfL Senden weiter. Die Landesliga-Reserve hat ein klar definiertes Ziel.

Donnerstag, 25.02.2021, 13:32 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 13:38 Uhr
Machen in bewährter Form als Trainer-Duo des VfL Senden 2 weiter: Theo Spiekermann (2.v.l.) und Andreas Reher (stehend, 6.v.r.).
Machen in bewährter Form als Trainer-Duo des VfL Senden 2 weiter: Theo Spiekermann (2.v.l.) und Andreas Reher (stehend, 6.v.r.). Foto: VfL

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr verlor Fußball-B-Ligist VfL Senden  2 sein Meisterschaftsspiel beim Werner SC 2 mit 1:2 (0:1). Ärgerlich für ein Team mit Ambitionen, klar. Wie bitter die knappe Pleite war, wurde aber erst später klar, als die Saison 2019/20 vorzeitig beendet und der Punkteschnitt ermittelt wurde: Hätte die Landesliga-Reserve des VfL jene letzte reguläre Partie der vergangenen Spielzeit gewonnen, kickte sie bereits jetzt im Kreisoberhaus.

Auch in der laufenden Spielzeit ist die Meisterschaft längst nicht abgemacht. Zwar führt Senden das Tableau scheinbar souverän an. Aber erstens hat Verfolger GW Amelsbüren bei sechs Punkten Rückstand auf die Elf von Theo Spiekermann und Andreas Schlüter noch drei Begegnungen der Hinterhand. Und zweitens weiß ja niemand so genau, wann es weitergeht. Ob im Falle eines neuerlichen Abbruchs überhaupt eine Wertung vorgenommen wird.

Reher , der bis zu seiner Hochzeit im vergangenen Jahr Schlüter hieß, fände es „einerseits ein bisschen schade für die Jungs, würden sie infolge der Pandemie zum zweiten Mal den Aufstieg um Haaresbreite verpassen. Andererseits führt uns das Virus vor Augen, dass es derzeit Wichtigeres gibt, als Fußballspiele zu gewinnen.“

A-Liga-Rückkehr „elementar wichtig“

Dennoch ist Schlüter bei Taylan Berik, der die Rückkehr in die A-Liga „elementar wichtig“ nennt. Die Kluft zwischen Unterbau und erster Mannschaft dürfe nicht zu groß sein, wie der sportliche Leiter ausführt: „Wenn jemand aus dem Landesligakader lange verletzt war und sich über Einsätze in der Zwoten zurückkämpfen will, dann ist ein entsprechendes Niveau dort unabdingbar.“ Gleiches gelte für die U 19-Talente (Bezirksliga), die es nicht auf Anhieb ins Team von Rabah Abed und Thomas Morzonek schaffen.

Zwei Dinge fallen auf im Sportpark: zum einen die (noch) größere Durchlässigkeit zwischen erster, zweiter und A-Jugend-Mannschaft als in früheren Jahren. Zum anderen fährt der VfL offenbar gut mit Tandemlösungen. Was laut Berik auch für die Dritte, im Vorjahr souveräner C-Liga-Meister, und die Vierte (Kreisliga D) gelte, in der die gleichberechtigten Gespanne Robin Wollny/Maurice Reckmann (VfL 3) respektive Daniel Reger/Alexander Probst (VfL 4) „allesamt einen tollen Job machen – was nicht selbstverständlich ist für Zweit- oder Drittvertretungen, in denen es naturgemäß immer wieder Umbrüche gibt“. Lohn für die engagierte Arbeit: Spiekermann/Reher und Wollny/Reckmann machen in bewährter Form weiter.

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