Tischtennis: Wieder keine Wertung
Alles auf null, die zweite – Vereine waren vorbereitet

Lüdinghausen -

Der SC Union Lüdinghausen, der SC BW Ottmarsbocholt (beide NRW-Liga), der DJK Westfalia Senden (Bezirksliga), der TuS Ascheberg und der SV Herbern (beide Bezirksklasse) bleiben ihren jeweiligen Spielklassen erhalten. Eine gute Nachricht. Nun ja.

Sonntag, 07.03.2021, 18:44 Uhr aktualisiert: 07.03.2021, 18:50 Uhr
Verbleib unklar: Armin Wlosik könnte den NRW-Ligisten Union Lüdinghausen im Sommer verlassen.
Verbleib unklar: Armin Wlosik könnte den NRW-Ligisten Union Lüdinghausen im Sommer verlassen. Foto: chrb

Ein fünffacher Glückwunsch zum Klassenerhalt – an die ersten Tischtennis-Mannschaften des SC Union Lüdinghausen , des SC BW Ottmarsbocholt (beide NRW-Liga), der DJK Westfalia Senden ( Bezirksliga ), des TuS Ascheberg und des SV Herbern (beide Bezirksklasse). Alle hatten vor Saisonbeginn den Klassenerhalt als Ziel ausgerufen – was auch ausnahmslos geklappt hat: Nur: So richtig in Feierlaune ist deshalb keiner der hiesigen Klubs. Weil, erstens, Feiern gerade eher keine so gute Idee ist. Und da, zweitens, die betreffenden Teams die Dinge lieber an der grünen Platte geregelt hätten als am grünen Tisch. Dass es mit Blick auf 2021/22 weder Auf- noch Absteiger gibt, liegt allein daran, dass der WTTV die laufende Saison vor wenigen Tagen annulliert hat.

„Ich denke, wir hätten auch so die Liga gehalten“, glaubt BWO-Sprecherin Lena Uhlenbrock . Überraschend kam für sie der Abbruch nicht, nachdem der geplante Termin für den Restart bereits mehrfach verschoben worden war: „Spätestens als der DTTB und mehrere Landesverbände die Notbremse gezogen hatten, war klar, dass es vorbei ist.“ Alles auf null, wie 2020.

 

Kein Umbruch bei den NRW-Ligisten

Mit dem Unterschied, dass die Blau-Weißen diesmal keinen Rückzug planen. Vor zwölf Monaten hatten sie ihren Platz in der Oberliga freiwillig geräumt. In der NRW-Liga, so Uhlenbrock, „sollten wir problemlos bestehen können. Wenn Larissa (Schwester van Boxel – d. Red.), Selina Wiggers und ich fit sind, dann muss uns in der Klasse erstmal jemand schlagen.“ Die Nummer eins geht davon aus, dass sich an der Besetzung – das Quartett komplettiert die junge Kim Ehlert – im Sommer nichts ändert, eventuell kehre Swantje Eckert zurück.

Auch bei Union Lüdinghausen wird es laut Vorstandsmitglied Uli Mauritz keinen größeren Umbruch geben: „Armin Wlosik zieht nach Gelsenkirchen um, da müssen wir schauen, ob er weiter für uns aufläuft. Sollte Armin wechseln, wäre das nach Julian Rupprecht der zweite Leistungsträger, der uns binnen eines Jahres verlässt. Da müssten wir uns dann schon nach Ersatz umschauen. Bei den übrigen Spielern gehe ich aber von einem Verbleib aus, wenngleich die Gespräche mit den Aktiven noch ausstehen.“ Pech hatten die vierte (Kreisliga) und die sechste Mannschaft (3. Kreisklasse), die das Tableau zum Zeitpunkt des Abbruchs jeweils angeführt hatten, nun aber um den möglichen Aufstieg gebracht wurden.

Carsten Busche geht wie Uhlenbrock und Mauritz fest davon aus, „dass wir überm Strich geblieben wären. Aber wir nehmen es so, wie es jetzt gekommen ist.“ Der Westfalia-Teamsprecher findet den WTTV-Entschluss nur insofern schade, „weil alle danach lechzen, mal wieder ein paar Bälle schlagen zu dürfen. Zwei so lange Pausen hatten wir ja noch nie.“ Busche hofft, „dass wir zumindest das Training nach Ostern wieder aufnehmen können“ – und dass die Gemeinde den Sportpark in den großen Ferien nicht verriegelt: „2020 durften wir ja netterweise durchgehend in die Halle. Das wäre auch diesmal wünschenswert, da in NRW die neue Saison üblicherweise bereits zwei, drei Wochen nach dem Schulstart losgeht.“

Mit einem blauen Auge davongekommen sind in der Bezirksklasse der TuS Ascheberg und der SV Herbern. Die Blau-Gelben hatten nach sieben Partien den Relegationsplatz inne, Mitaufsteiger TuS (ein Spiel und zwei Zähler weniger) lag auf einem direkten Abstiegsrang.

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