Sendenhorst
Keine Nachbarschaftshilfe geplant

Mittwoch, 27.04.2011, 17:04 Uhr

Sendenhorst - Eine gute Nachbarschaft beruht eigentlich auf guter gegenseitiger Mithilfe. Die Nachbarschaft zwischen dem SC Hoetmar und der SG Sendenhorst tut dies im Moment nicht. Braucht der SC in den nächsten Wochen doch dringend Punkte für den Klassenerhalt, kann er zumindest morgen Abend (19 Uhr) keine Mithilfe von der SG erwarten. „Wir wollen unbedingt gewinnen“, macht SG-Trainer Hubert Terbeck schon vor dem Anstoß klar, dass die Rot-Weißen auf jeden Fall als Sieger vom Platz gehen wollen.

Schon am Montag verweigerte die SG ihrem Nachbarn samt ihrem ehemaligen Trainer Ralf Koßmann die Hilfe. Die Sendenhorster verloren gegen die Ahlener SG mit 0:1, die gleichzeitig auf dem ersten Platz über den Abstiegsrängen steht. So beträgt der Abstand des SC Hoetmar zum rettenden Ufer weiter sieben Punkte.

Doch der SCH erlebte unter ihrem neuen Trainer Koßmann einen Leistungssprung und darf sich tatsächlich noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. In der Rückrunde holte die Mannschaft 15 Punkte. Vor allem der 1:0-Auswärtssieg am Sonntag gegen die zweitbeste Rückrundenmannschaft aus Telgte lässt aufhorchen.

Bei der SGS sind die Leistungen in den vergangenen Wochen sehr wechselhaft. Zeigte die Mannschaft am Donnerstag gegen Westfalia Soest noch eine mehr als ansprechende Vorstellung, hinkte sie am Montag gegen die Ahlener SG ihren Erwartungen doch weiter hinterher. „Für die Mannschaft scheint die Saison abgehakt zu sein, auch wenn das in einem Derby sicher nicht sein darf“, nimmt Coach Terbeck seine Elf in die Pflicht.

Mit welcher Elf die Rot-Weißen antreten, steht dabei in den Sternen, da es zahlreiche Verletzte gibt. Der Kader soll mit A-Jugendlichen aufgefüllt werden.

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