Sendenhorst
SG steckt im Tabellenkeller fest

Donnerstag, 29.09.2011, 21:09 Uhr

Sendenhorst - Das Bild hatte Symbol-Charakter. Nach 90 hitzigen und jederzeit spannenden Minuten sanken die Sendenhorster Fußballer saft- und kraftlos auf den feinen Kunstrasen, während die Gäste aus Warendorf noch einmal Kraft für die abschließende Jubeltraube tankten. Mit 1:0 (1:0) hatte die WSU das Kellerduell der Fußball-Bezirksliga 9 für sich entschieden und die Sendenhorster damit ganz tief in den Tabellenkeller geschickt. Nach dem Debakel in Soest (2:4) und der neuerlichen Niederlage dürfte es die Sendenhorster einige Mühe kosten, dort wieder herauszukommen.

Allerdings hatten sich die Hausherren wenigstens ein Unentschieden, wenn nicht gar drei Punkte verdient. „Man muss es ganz klar sagen: Warendorf hat nur destruktiv gespielt und aus einer halben Chance ein Tor gemacht. Wir hatten mindestens sieben gute Möglichkeiten. Doch wer die nicht nutzt, verliert halt so ein Spiel“, schüttelte SG-Coach Jürgen Surmann mit dem Kopf.

In der Tat hatten die Gäste nur in der ersten Hälfte mehr vom Spiel, setzten die Hausherren unter Druck, ohne sich allerdings nennenswerte Torchancen zu erspielen. So musste der Zufall helfen, um die WSU in Führung zu bringen. Bastian Grothus hatte den Ball in der 26. Minute aus gut 30 Metern Richtung SG-Tor geschossen. Die Flanke wurde immer Länger und senkte sich schließlich über den verdutzten SG-Keeper Paul Hunder hinweg in die Maschen.

Die SG reagierte zunächst geschockt, fing sich dann aber wieder und hielt dagegen. Patric Dülberg wäre schließlich fast noch vor der Pause der Ausgleich gelungen, doch er traf nur die Latte.

Nach dem Wiederanpfiff spielten eigentlich nur noch die Sendenhorster, während Warendorf auf vereinzelte Konter setzte. So hatte erneut Dülberg mit einem Lattentreffer Pech. Danach setzte Warendorfs Pascal Witland das Leder an die eigene Latte, im Gegenzug rettete Roskosch auf der Linie.

In der Nachspielzeit drosch noch einmal Patric Dülberg das Leder über das Tor. So blieb es am Ende bei der hauchdünnen Niederlage, die für die SG Sendenhorst schlimme Folgen haben könnte.

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