Trabrennsport: 108. Renntag des Rennvereins Drensteinfurt
PS-Giganten im Kreisverkehr

Drensteinfurt -

Pferdestärken-Spektakel in Drensteinfurt: Am Sonntagnachmittag sahen 7500 Besucher auf der Trabrennbahn zwölf Starts auf der 2100 Meter langen Runde. Neben einem Sieger, „auf den man hätte wetten können”, machte ein Senkrechtstarter auf sich aufmerksam.

Montag, 20.08.2018, 07:34 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 19.08.2018, 21:38 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 20.08.2018, 07:34 Uhr
Prächtige Kulisse, hochklassiger Sport: 7500 Zuschauer erlebten beim Rennverein Drensteinfurt einen unterhaltsamen Nachmittag.
Prächtige Kulisse, hochklassiger Sport: 7500 Zuschauer erlebten beim Rennverein Drensteinfurt einen unterhaltsamen Nachmittag. Foto: Ulrich Schaper

Es dauert nur eine Runde, da ist er weg der Atem der Verfolger. Kurz nach dem Start hatte Detlef Orth die Zügel bei April Princess angezogen und war der Konkurrenz im Gästerennen auf seinem Sulky enteilt. Ein Blick über die Schulter: niemand schien ihm folgen zu können. Nun, wie es so ist im Rennsport, ein Widersacher schlich sich dann doch noch heran und zog auf den letzten Metern am Sportlichen Leiter des Rennvereins Drensteinfurt vorbei.

Nur wenige Augenblicke später stand Orth wieder am Kommentatorentisch gegenüber des Kampfrichter-Turms. „Ich hätte vielleicht Ausgangs des Schlussbogens wegfahren sollen“, sagte Orth, der einräumte, sich etwas zu sicher gefühlt zu haben. Schwamm drüber. Gemeinsam mit Rodegang Elkendorf war es Orth, der die Farben des Rennvereins auf der Grasbahn repräsentierte. Der Kollege allerdings hatte im vereinsinternen Duell haarscharf die Nase vorn: Mit einem dritten und einem fünften Rang schaffte er zwei Platzierungen.

„Der Junge hatte bislang noch keine zehn Fahrten und ist heute wirklich zwei Top-Rennen gefahren“, lobte Orth. Er sei sehr couragiert aufgetreten – auch auf der engen und nicht gerade einfach zu fahrenden Grasbahn im Drensteinfurter Erlfeld. „Eine super Ausbeute, das muss man ihm lassen.“

Trabrennen: 108. Renntag des Drensteinfurter Rennvereins

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Senkrechtstarter aus den Niederlanden

Rund 7500 Zuschauer kamen am Sonntag ins Erlfeld und sahen bei der 108. Auflage des Renntages mitunter hochklassigen und spannenden Trabrennsport. Zwölf Starts über je 2100 Meter gingen zwischen 14 und 19 Uhr über die Bühne. Allein drei Siege feierte dabei der Niederländer Niels Jongejans – wohlgemerkt bei lediglich drei Starts. „Mehr geht nicht“, sagt auch der sportliche Leiter des Rennvereins. Jongejans gewann den Preis der Westfälischen Nachrichten, den Preis der Dreingau-Zeitung und den Preis der Kunstgießerei Anft.

Stammgast feiert Sieg in der Fahrerwertung

In der Fahrerwertung gleichwohl belegte der Senkrechtstarter nur Rang vier. Vielstarter Jochen Holzschuh war mit seinen Pferden bei nahezu jedem Rennen am Start und feierte aufgrund der Vielzahl seiner Platzierungen den Sieg in der Fahrerwertung. Auf den Rängen folgten Bernd Schrödl und Manfred Walter. „Jochen ist Stammgast bei vielen Veranstaltungen – so auch auf unserer Grasbahn, man hätte darauf wetten können, dass er vorne mit dabei ist.“

Den Großen Preis der Sparkasse Münsterland-Ost – das mit 3500 Euro höchstdotierte Rennen des Tages – entschied Heinrich Bramlage mit April Princes für sich. Bernd Schrödl und Frank Boenke folgten auf den Rängen zwei und drei. „Ich glaube, wir haben viele wirklich gute Rennen gesehen, die ein oder andere Überraschung war sicher auch dabei“, sagte Orth. Er und sein Team im Vorstand freuten sich zudem über eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent – wohlgemerkt bei einem Rennen weniger.

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