Volleyball
Stefan Schubert von der SG Sendenhorst: „Das war purer Siegeswille“

Sendenhorst -

Drei Volleyballmannschaften der SG Sendenhorst waren am Wochenende im Einsatz, zwei davon waren erfolgreich. Sie überzeugten dabei durch enorme Fähigkeiten im Schlussspurt. Beim Spiel des dritten Damenteams kam es zu einem Kuriosum.

Mittwoch, 03.10.2018, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.10.2018, 08:00 Uhr
Zu zwei Siegen kam die SG-Volleyballabteilung.
Zu zwei Siegen kam die SG-Volleyballabteilung. Foto: Witters/FrankPeters

Die erste Volleyball-Damenmannschaft der SG Sendenhorst traf auf den BW Aasee IV, eine junge und talentierte Truppe. Mit Maresa Börger fehlte eine starke Außenangreiferin, auch Libera Marie Winkelkötter war verhindert und wurde durch Julia Hunkemöller ersetzt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte sich die Mannschaft von Trainer Stefan Schubert . Aasee führte 20:16, doch die Sendenhorsterinnen zeigten große Moral und gewannen den Satz noch mit 27:25. In Durchgang zwei hatten die Münsteranerinnen beim Stand von 24:20 vier Satzbälle. Aber sie hatten die Rechnung ohne die kämpferisch bärenstarken Sendenhorsterinnen gemacht, die sich mit allem zur Verfügung stehenden Mitteln gegen den drohenden Satzverlust stemmten. In einem packenden Satzfinale setzte sich die SG knapp mit 30:28 durch.

Den dritten Abschnitt gewann die SG Sendenhorst mit 25:21. „Das war purer Siegeswille. Alle haben eine super Leistung gezeigt. Ich kann vor meiner Mannschaft und ihrer Leistung nur den Hut ziehen“, sagte ein stolzer Trainer Schubert.

Nicht durchsetzen konnte sich die dritte Damenmannschaft gegen die favorisierte Zweitvertretung aus Oelde. Die Begegnung ging mit 14:25, 9:25 und 3:21 verloren. Dabei brachte Aylin Weinekötter, die im Sommer zehn Tage am Sendenhorster Beachvolleyball-Camp teilgenommen hatte, die SG mit 21 Aufschlägen in Folge in große Schwierigkeiten. Die Annahme der SG brach völlig zusammen. „Das war einfach nicht gut. Wir haben klar unsere Grenzen aufgezeigt bekommen“, sagte Trainer Frank Walter und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: „Aylin nehmen wir nicht mehr mit ins Camp.“

Die erste Herrenmannschaft traf auf einen starken Gegner aus Coesfeld. Mit Hendrik Stuckmann fehlte ein Mittelblocker. Der starke Coesfelder Block machte der SG zu schaffen, schlussendlich wurde aber ein Rezept dagegen gefunden. Alle drei Durchgänge gingen mit 25:22 an die SG. Vor allem Libero Stephan Klaes, der seinen verletzten Bruder Raphael Klaes ersetzte, zeigte in der Abwehr eine extrem starke Leistung. „Wenn der so weiter macht, dann muss ich ja gar nicht fit werden“, schmunzelte Spielertrainer Raphael Klaes.

„Der Gegner war gut, es war auch eine akzeptable Leistung von uns. Aber wir können das definitiv noch besser, vor allem den Mittelangriff müssen wir durch eine bessere Annahme noch mehr ins Spiel bringen.“

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