Fußball: Max Dahlhoff
Drittliga-Debüt mit 17 Jahren für RW Ahlen – nun beim SV Drensteinfurt

Drensteinfurt -

Mit 17 Jahren gab Max Dahlhoff sein Drittliga-Debüt im Trikot von RW Ahlen. Anschließend folgten mehrere Auftritte vor großen Häusern. In den nächsten Monaten verstärkt er den SV Drensteinfurt.

Freitag, 12.10.2018, 20:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 20:00 Uhr
Max Dahlhoff (r.) wird in den nächsten Monaten den Bezirksliga-Spitzenreiter SV Drensteinfurt verstärken. Mit 17 gab er sein Debüt in der 3. Liga.
Max Dahlhoff (r.) wird in den nächsten Monaten den Bezirksliga-Spitzenreiter SV Drensteinfurt verstärken. Mit 17 gab er sein Debüt in der 3. Liga. Foto: ms

Mit 17 Jahren gab Max Dahlhoff sein Drittliga-Debüt im Trikot von RW Ahlen. Anschließend folgten mehrere Auftritte „vor großen Häusern. Die Aufstiegsparty in Rostock vor 25 000 Zuschauern war schon ein Erlebnis. Und in Dresden habe ich mal vor 12 000 Besuchern gespielt.“ In den folgenden Jahren war der Youngster häufig auf Regionalliga- und NRW-Liga-Niveau im Einsatz. Ein Abstecher nach Lotte brachte ihm wenig Glück, aber mit seinem Heimatverein RW Ahlen feierte er 2015 seinen größten sportlichen Erfolg: „So einen Regionalliga-Aufstieg mit der Mannschaft geschafft zu haben, war toll. So etwas muss man erlebt haben.“

Inzwischen hat der 25-jährige BWL-Student seine Prioritäten anders gesetzt. Die berufliche Ausbildung geht vor, der Sport wird lediglich noch als Hobby nebenbei betrieben. Zuletzt verbrachte er ein halbes Jahr als Praktikant bei einem großen Sportartikelhersteller in Herzogenaurach, derzeit schreibt er an seiner Masterarbeit.

Der Kontakt zum SV Drensteinfurt, für den er mindestens bis Weihnachten die Fußballschuhe schnüren wird, kam über Max Schulze Geisthövel zustande, der bekanntlich ebenfalls beim Bezirksliga-Spitzenreiter auf Torejagd geht. Dabei ist die Offensive nicht Dahlhoffs vorrangiges Metier. Höherklassig hat er schon als Rechtsverteidiger, Innenverteidiger und auch auf der Sechs gespielt. „Ich würde mich als Defensiv-Allrounder bezeichnen“, sagt der 1,82 Meter große Ahlener.

„Ich möchte jetzt erstmal das Mannschaftsgefüge kennenlernen und die Zeit genießen. Die Ausgangsposition des SVD ist ja nicht ganz so schlecht. Eine coole Truppe. Ich will helfen, dass es so weitergeht und wir uns oben festsetzen.“

Ob der Neuzugang dabei wirklich auf einer eher defensiven Position zum Einsatz kommt, scheint noch nicht definitiv ausgemacht zu sein. Sein Coach Oliver Logermann kann ihn sich durchaus auch weiter vorne vorstellen. Womit Max Dahlhoff kein Problem hätte: „Ich hab‘ auch schon mal Rechtsaußen gespielt, bin aber kein typischer Knipser.“

Bleibt er gesund und findet schnell wieder zu alter Form, sollte der Drittliga-erfahrene Neue auf jeden Fall eine Verstärkung für den Aufstiegsanwärter sein. „Ich habe eine gute Grundfitness“, glaubt er schnell wieder in den vertrauten Rhythmus finden zu können.

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