Fußball: Der aktuelle Spieltag
Drensteinfurt, Albersloh und Walstedde unter Druck

Drensteinfurt/Albersloh/Walstedde -

Die Fußballer aus Drensteinfurt und Albersloh kämpfen mit Ladehemmungen. Zuletzt gute Leistungen blieben unbelohnt – weil beide Teams es verpassten, das Spielgerät im gegnerischen Tor unterzubringen. Die Trainer hoffen auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. Diese und weitere Spiele in der Kurzvorschau...

Freitag, 07.12.2018, 14:34 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 14:44 Uhr
Torjubel war bei den Fußballern des SV Drensteinfurt zuletzt selten. Nach dem Ausfall von Torjäger Marvin Brüggemann sucht das Team in den eigenen Reihen nach adäquatem Ersatz.
Torjubel war bei den Fußballern des SV Drensteinfurt zuletzt selten. Nach dem Ausfall von Torjäger Marvin Brüggemann sucht das Team in den eigenen Reihen nach adäquatem Ersatz. Foto: Ulrich Schaper

Die Begegnungen der heimischen Teams im Überblick:

Bezirksliga: RW Unna – SV Drensteinfurt (Sonntag, 14.30 Uhr)

Für einen Moment kamen SVD-Trainer Oliver Logermann leise Zweifel nach diesem 0:3 gegen Westönnen. Die empfindliche Pleite im letzten Heimauftritt des Jahres hatte den Tabellenführer a.D. enttäuscht zurückgelassen. Im nächsten Augenblick aber sortierte der Übungsleiter die Faktenlage: „Wir schießen einfach zu wenig Tore. Bönen, Cappel – die haben Stürmer in ihren Reihen, die alleine fast so viele Treffer haben, wie wir als gesamte Mannschaft.“ Die Begegnung mit Unna (Platz 14) nimmt er trotz der offensichtlichen defensiven Schwachstellen (48 Gegentreffer) daher nicht auf die leichte Schulter. „Einfach wird das nicht. Den Ball hinter die Linie bringen, das wird uns auch dort keiner abnehmen“, sagt er und mahnt: „Wir wollen in den beiden letzten Partien des Jahres möglichst vier Punkte holen.“ Das sei wichtig, um die bis dato immer noch überragende Hinrunde zu einem glimpflichen Ende zu bringen.

Kreisliga A2 Münster: GW Albersloh – Fort. Schapdetten (Sonntag, 14.30 Uhr)

Sven Lewandowski kennt alle seine Spieler mit Namen. Trotzdem weiß der Coach aus Albersloh oft nicht, was da für eine Mannschaft auf dem Feld steht. Mal verschwindet seine Elf in einem Abgrund des Grauens, anderntags spielt sie einen sehenswerten Ball. „Unglücklich bis dämlich“, so umschreibt der Coach die 2:3-Hinspielniederlage in Schapdetten. Zwar hofft er auf eine Revanche, weiß aber zugleich, dass die Fortuna so etwas wie das Team der Stunde ist. Immerhin ist der Tabellensiebte seit sieben Partien ungeschlagen und besiegte nicht nur Wacker Mecklenbeck spektakulär (5:4) sondern auch die Reserve aus Altenberge (3:1). „Die Offensive wird entscheidend sein – wir haben zuletzt viele Chancen liegen gelassen. Wenn wir die nutzen, dann können wir Schapdetten packen“, glaubt Lewandowski.

Kreisliga A Beckum: Fortuna Walstedde – TuS Wadersloh (Sonntag, 14.30 Uhr)

Die Enttäuschung stand Fortuna-Coach Eddy Chart nach der 2:4-Pleite bei Aramäer Ahlen in der Vorwoche buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Denn fassungslos war der Übungsleiter der Walstedder, die durch die Niederlage nun bereits sechs Punkte hinter den zweitplatzierten Neubeckumern und sieben Zähler hinter Spitzenreiter Liesborn auf Platz drei liegen, über die Leistung seines Teams. Für die Partie gegen den Tabellensechsten verspricht der Übungsleiter nun eine entsprechende Reaktion. „Das ist das letzte Spiel vor der Winterpause und wir spielen Zuhause. Da wollen wir uns noch einmal ordentlich verkaufen“, sagt Chart. Vor Wadersloh hat der Coach dennoch Respekt: „Die letzten Ergebnisse – 8:1 gegen Vellern und 5:0 gegen Stromberg – haben schon aufhorchen lassen. Vor deren Offensive müssen wir uns in Acht nehmen.“ Fehlen werden neben Nico Rosendahl (Privat verhindert) die beiden verletzten Kai Eckert und Kai Northoff.

Frauen-Bezirksliga: TV Brechtem – Fort. Walstedde (Sonntag, 14.30 Uhr)

Im Hinspiel liefen die Fußballerin von Fortuna Walstedde noch ins offene Messer und ließen sich – wie Coach Daniel Stratmann sagt – „dumm“ auskontern. Endstand: 0:2 aus Fortuna-Sicht. „Das wollen wir jetzt anders machen und defensiv kompakt stehen“, bemerkt der Übungsleiter des Tabellenneunten, der sich zuletzt beim 10:0 über Schlusslicht Nette schon einmal für das letzte Spiel in diesem Jahr warmgeschossen hat. Der auf Platz vier liegende Gegner aus Dortmund hat zwar zuletzt TuS Eichlinghofen mit 2:0 geschlagen, aber aus den zurückliegenden vier Partien nur sechs Punkte geholt. Verzichten muss Stratmann am Sonntag auf Pia Wittenbrink, Stefanie Mainusch, Vanessa Behrendt, Aaliyah Dagasan und Anna-Maria Walters. Ansonsten stehen ihm noch 13 Spielerinnen zur Verfügung.

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