Tischtennis: Kreisliga
Trotz Höchststrafe voll im Soll: Hinrunden-Bilanz der SG Sendenhorst

Sendenhorst -

Mit 13:9 Punkten liegt die erste Tischtennismannschaft der SG Sendenhorst als Tabellenfünfter gut platziert im vorderen Mittelfeld der Kreisliga. „Unser Ziel war es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, sagt Teammitglied Matthias Abke. „Wir können die Rückrunde relativ entspannt angehen.“

Samstag, 08.12.2018, 05:00 Uhr
Spitzenspieler Steffen Gnegel (rechts) an der Seite von Martin Tombrink. Einmal traten die beiden im Doppel an und gewannen das Duell mit ihren Kontrahenten prompt. Ohnehin kann sich die Doppel-Bilanz der SG sehen lassen.
Spitzenspieler Steffen Gnegel (rechts) an der Seite von Martin Tombrink. Einmal traten die beiden im Doppel an und gewannen das Duell mit ihren Kontrahenten prompt. Ohnehin kann sich die Doppel-Bilanz der SG sehen lassen. Foto: Heimspiel / Lars Johann-Krone

Allerdings lief der Abschluss der Hinrunde nicht wie gewünscht. Gegen den Tabellennachbarn SG Telgte II bezog man beim 0:9 die Höchststrafe. „Das Ergebnis spiegelt nicht die wahren Leistungsverhältnisse wider“, so Abke. Die SG musste in diesem Auswärtsmatch auf ihre beiden aktuell noch ungeschlagenen Spitzenspieler Steffen Gnegel und Peter Abke verzichten. „Wenn beide dabei sind, ist es schwierig, uns zu besiegen.“ Zudem gingen in der Emsstadt gleich sechs Fünf-Satz-Matches verloren.

Gnegel bringt es aktuell auf eine Zwischenbilanz von 8:0 Spielen, Peter Abke sogar auf ein Spielverhältnis von 16:0. Sein Bruder Matthias Abke darf sich ebenfalls noch über eine deutlich positive Matchbilanz (12:6) freuen. Der Rest des Teams steht nach der Hinrunde negativ da. Bei Martin Tombrink (7:13), Ludger Overesch (0:16), Bernd Abelmann (5:12), Michael Hopfe (5:8), Dirk Berkemeyer (0:4) und Michael Grohs (0:1) besteht im zweiten Saisonteil noch Steigerungsbedarf.

Nach oben in der Tabelle schauen die Sendenhorster aber ehedem nicht. „Viele Mannschaften, die oben in der Kreisliga stehen, wollen nicht aufsteigen“, sagt Matthias Abke.

Der Grund dafür ist einfach: Ab der Bezirksklasse werden die Meisterschaftsspiele nicht mehr unter der Woche von Montag bis Freitag, sondern am Wochenende ausgetragen. Und diesen Termin schätzen etliche Akteure aus familiären Gründen weniger. „Auch deshalb gibt es in der Kreisliga im oberen Paarkreuz echte Kracher, die auch höherklassig spielen könnten.“

Der Abstand nach unten in der Tabelle ist andererseits aus Sendenhorster Sicht so komfortabel, dass man sich da wenig Gedanken machen muss. Schlusslicht TuS Freckenhorst weist 2:20 Zähler auf, der SC Hoetmar (5:17) und die TG Münster III (5:15) halten ebenfalls einen respektvollen Abstand zur SG. Da dürfte nichts mehr anbrennen. „Wir können die Rückrunde relativ entspannt angehen“, sagt Matthias Abke. In fünf Wochen, am 15. Januar geht es mit einem Heimspiel gegen Westfalia Kinderhaus III weiter.

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