Fußball: Kreisliga A2 Münster
Wieder daheim: Julian Spangenberg trainiert ab Sommer GW Albersloh

Albersloh/Rinkerode -

Noch am Donnerstagabend kam die Meldung aus Rinkerode, dass Co-Trainer Julian Spangenberg den Verein mit Ablauf der aktuellen Saison verlassen wird. Am Freitagmittag vermeldete GW Albersloh: Wir haben einen neuen Trainer. Der 35-Jährige wird ab Sommer die erste Mannschaft des A-Ligisten betreuen.

Freitag, 01.02.2019, 20:58 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 21:00 Uhr
Das Spiel im Fokus: Julian Spangenberg an der Seitenlinie
Das Spiel im Fokus: Julian Spangenberg an der Seitenlinie Foto: Ulrich Schaper

Die Dinge haben sich in den letzten Wochen gefügt: Spangenberg hatte immer schon gesagt, er würde gerne eine Elf als hauptverantwortlicher Trainer übernehmen wollen, als bekannt wurde, dass Sven Lewandowski aufgrund seiner beruflichen Situation an der Adolfshöhe nicht weitermachen wird, setzten sich beide Parteien zusammen. Für Spangenberg ist es die erste hauptamtliche Stelle als Trainer.

„Albersloh ist mein Heimatverein, für mich ist wirklich ein Wunsch in Erfüllung gegangen, dass ich das machen kann“, sagt der 35-Jährige. „Meine Frau und mein Sohn können zu Fuß zum Platz spazieren und zuschauen. Mein ganzes Umfeld freut sich mit.“

Entscheidung nicht leicht gefallen

Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Zwei Jahre hat Spangenberg an der Seite von Roland Jungfermann den SV Rinkerode gecoacht. Und das sehr erfolgreich. Gleich im ersten Jahr schaffte das Team beinahe den Aufstieg. „Das war eine unglaublich tolle Zeit, die möchte ich nicht missen. Ich habe in Rinkerode viele Freunde gefunden. Die Mannschaft, der Klub, die Anlage und die Fans, wie sie uns unterstützt haben, das hat wirklich alles gepasst.“

Er freue sich jetzt auf die anstehenden Aufgaben. Bereits begonnen hat die Suche nach einem passenden Co-Trainer. „Ich weiß, dass das viel Arbeit ist, die auf mich wartet, aber ich freue mich ungemein auf all das, was da kommen kann.“

Heinz Josef Horstmann, bei Albersloh für die Belange der 1. Mannschaft zuständig, ist von seinem neuen Trainer überzeugt. „Er kennt hier im Verein jeden, spielt selbst noch bei den alten Herren. Er ist unsere Wunsch-Besetzung. Wir hatten auf der Trainerposition jetzt viel Bewegung und hoffen natürlich, mit Julian etwas Konstanz zu bekommen.“

Wir danken Julian für seinen Einsatz und seine Loyalität.

Burkhard Weber, SV Rinkerode

In Rinkerode zeigt man derweil Verständnis für den Wunsch Spangenbergs. Man sei ihm für seine Loyalität und seinen Einsatz sehr dankbar. „Wir wünschen im für seine Trainertätigkeit alles Gute“, sagt Burkhard Weber, Fußballvorstand beim SVR. Beim Liga-Konkurrenten von GWA sucht man jetzt ebenfalls nach einem neuen Co-Trainer. „Unser Wunsch ist es, die Position mit einem spielenden Co-Trainer zu besetzen“, sagt Weber. „Bislang gibt es nur lockere Kontakte, wir sind also diesbezüglich noch sehr ergebnisoffen unterwegs.“ Bereits Anfang des Jahres gab der A-Ligist bekannt, dass Trainer Roland Jungfermann auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie des SV Rinkerode stehen werden.

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