Volleyball: SG Sendenhorst
Titel ist zum Greifen nah: SG-Männer auf Meisterschaftskurs

Sendenhorst -

Anders als geplant lief es für die Sendenhorster Volleyballabteilung: Während die Herren weiter auf Titelkurs sind, haben die Damen durch eine überraschende Niederlage nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg.

Mittwoch, 06.02.2019, 14:14 Uhr
Lagebesprechung: Trainer Raphael Klaes (Mitte) und die 1. Herrenmannschaft der Sendenhorster Volleyballer haben mit dem 3:0-Erfolg gegen die SG Coesfeld II einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft unternommen.
Lagebesprechung: Trainer Raphael Klaes (Mitte) und die 1. Herrenmannschaft der Sendenhorster Volleyballer haben mit dem 3:0-Erfolg gegen die SG Coesfeld II einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft unternommen. Foto: Marius Umlauf

Die Spiele im Überblick:

Bezirksliga-Männer: SG Coesfeld II – SG Sendenhorst  0:3

Die erste Herrenmannschaft bleibt weiterhin auf Meisterschaftskurs: Gegen die zweite Mannschaft der SG Coesfeld 06 gewann das Team von Trainer Raphael Klaes mit 3:0 (25:17, 25:20, 25:23) und liegt nun mit neun Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Der Angriff agierte dynamisch, vor allem aber die eigene Blockabwehr wusste zu überzeugen. „Da hatten wir klasse Aktionen“, lobte Klaes den prägendsten Mannschaftsteil. In Anbetracht der überraschend stark aufspielenden Coesfelder war dies auch nötig. Sie waren verbissen bei der Sache und näherten sich von Satz zu Satz den Sendenhorstern immer mehr an – jedoch ohne Erfolg. Somit sind die Männer wieder einen Schritt näher am Aufstieg in die Landesliga. Im nächsten und bereits vorletzten Saisonspiel können sie die Meisterschaft dingfest machen.

Bezirksliga-Frauen: BW Aasee IV – SG Sendenhorst  3:1

Unter keinem guten Stern stand das Spiel der ersten Damenmannschaft. Kurz vor dem Duell mit BW Aasee IV fielen Mittelangreiferin Eva Kemker und Außen-Annahme-Spielerin Kim Brechtenkamp aus. Ohne die ebenfalls verhinderte Libera Marie Winkelkötter fehlten somit zwei Hauptannahmespielerinnen. Trainer Stefan Schubert war gezwungen, die Annahme komplett umzustellen; alle Bemühungen aber blieben vergebens. Mit 1:3 (17:25, 25:23, 20:25, 21:25) unterlag das SG-Team dem Tabellendritten und liegt nun sechs Punkte hinter Spitzenreiter Mesum.

Nur selten gelang des den Sendenhorsterinnen, ihr sonst so durchschlagendes Angriffsspiel aufzuziehen, zu sehr wackelte es in der Annahme. Präzise Zuspiele hatten Seltenheitswert. Erschwerend hinzu kam, dass sich Schuberts Befürchtung bewahrheitete: Die Wundertüte Aasee trat mit einem ganz anderen Team auf, das eine deutlich höhere Qualität zeigte, als in den vergangenen Wochen. „Wir haben ein den Umständen entsprechend gutes Spiel abgeliefert. Es hat einfach die bessere Mannschaft gewonnen, das war absolut verdient“, resümierte Schubert. „Die Niederlage ist kein Beinbruch.“ Der zweite Platz sei noch nicht ernsthaft gefährdet. Aasee ist zwar bis auf vier Zähler an Sendenhorst herangerückt, hat aber im Vergleich zum direkten Verfolger SV Teuto-Riesenbeck und zur SG eine Partie mehr absolviert.

„Nach dem nächsten Spieltag wird das bestimmt wieder anders aussehen“, schließt Schubert daher. Einen weiteren Ausrutscher darf sich sein Team jetzt nicht mehr erlauben, wenn das Minimalziel, die Relegation, noch geschafft werden soll.

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