Handball: Kreisliga
HSG-Männer feiern deutlichen Sieg

Sendenhorst/Drensteinfurt -

Während die Bezirksliga-Männer der SG Sendenhorst ein spielfreies Wochenende genossen, waren die heimischen Handball-Kreisligisten im Einsatz. Mit wechselndem Erfolg: Während die Männer der HSG und die Damen der SG Sendenhorst Siege feierten, verloren die Damen der HSG und die Sendenhorster Reserve; letztere musste ihr Spiel kampflos verloren geben.

Mittwoch, 06.02.2019, 14:16 Uhr
Traf fünf Mal gegen Ladbergen und zählte damit zu den besten Schützen der HSG: Linksaußen Julius Kurzhals (Mitte).
Traf fünf Mal gegen Ladbergen und zählte damit zu den besten Schützen der HSG: Linksaußen Julius Kurzhals (Mitte). Foto: Kay Siemund

Die Begegnungen im Überblick:

Kreisliga : HSG Ascheberg/Drensteinfurt – TSV Ladbergen II 30:21

So richtig viel Bock auf Handball schienen die Handballer des TSV Ladbergen II – wie von Volker Hollenberg prophezeit – nicht zu haben. Oder falls doch, „dann haben sie es sich in den Anfangsminuten nicht anmerken lassen“, so der Coach der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. 6:0 (8.) stand es zu dem Zeitpunkt aus Sicht der Spielgemeinschaft. 30:21 (18:9) hieß es am Ende für den hiesigen Kreisligisten, der dadurch in der Tabelle einen Platz gutgemacht hat.

Ein Mal nur, beim 8:4 (12.) musste Hollenberg eingreifen. Vorne agierten seine Mannen zwar weiter wie aus einem Guss, hinten aber begannen sie zu schludern. Der Anpfiff zeigte Wirkung, die HSG-Deckung ließ, im Verbund mit den solide haltenden Keepern (Oliver Sevenich vor der Pause, Pascal Stroick danach) in den darauffolgenden 20 Minuten ganze fünf Treffer zu. HSG-Tore: Schemmelmann (6), Kramm (5/1), Kurzhals (5), Pannott (5), Ziegelhöfer (5), Lohmann (4).

Kreisliga: SW Havixbeck II – SG Sendenhorst II kamfplos

Nur drei Feldspieler und ein Torwart standen der SG-Reserve zur Verfügung. Die Mannschaftsverantwortlichen sagten die Begegnung daher kurzfristig ab. Das Spiel wird mit 2:0 für die Gastgeber gewertet.

Kreisliga-Frauen: SW Havixbeck – HSG Ascheberg/Drensteinfurt 20:18

Die Kreisliga-Frauen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt haben eine überraschende 18:20 (8:10)-Niederlage gegen die Reserve von SW Havixbeck kassiert. „Ich kann der Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie nicht alles gegeben hat, wir haben uns mit vielen Fehlern aber selbst das Leben schwer gemacht“, sagte HSG-Trainer Heinz Huhnhold.

Aus einem Zwei-Tore-Rückstand zur Pause machte die HSG-Sieben einen Drei-Tore Vorsprung. „Wir haben dann allerdings zu früh abgeschlossen, haben uns für unsere Angriffe nicht die nötige Zeit gelassen.“

Als seine Mannschaft in der Schlussphase beim 18:18 in Unterzahl geriet, nutzte Coesfeld die personelle Überlegenheit clever aus und erzielte die entscheidenden Wirkungstreffer. HSG-Tore: Albersmeyer (1), Entrup (4), Bultmann (6/4), Pannock (1), Schmidt (6/1).

Kreisliga-Frauen: Warendorfer SU – SG Sendenhorst 25:29

Mit einer Glanzleistung in der zweiten Spielhälfte gewannen die Frauen der SG Sendenhorst bei der Warendorfer SU. „Die zweite Halbzeit war eine fürs Lehrbuch“, schwärmte SG-Trainer Hansi Rohmann. Aus einer „durch die Bank weg“ starken Mannschaft ragten die Torhüterinnen Sophia Reissmann und Klara Arnemann heraus. „Die haben in der entscheidenden Phase zwei Siebenmeter gehalten und uns den Sieg gesichert.“ SG-Tore: Rohmann (5/2), Hiegemann (1), Schulz (2), Siegemeyer (1), Barthel (2), Westhoff (5), Winkelkötter (1), Kocker (7/2), Niestert (5).

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