Fußball: Bezirksliga
Schädelbrummen zur Rückserie

Drensteinfurt -

Der SV Drensteinfurt startet am Sonntag in die Rückrunde. Die Vorbereitung lief durchwachsen. Mit Skepsis blickt Trainer Oliver Logermann daher auf den Gegner am Sonntag (15 Uhr) im Erlfeld: den SC Wiedenbrück II.

Samstag, 09.02.2019, 15:38 Uhr
Oliver Logermann.
Oliver Logermann. Foto: Ulrich Schaper

Im Nachhinein hätten sie in Drensteinfurt wahrscheinlich gerne auf dieses letzte Testspiel verzichtet. Mit 0:6 unterlag das Team von Trainer Oliver Logermann am Donnerstagabend der Reserve von Münster 08. Zugegeben, hatte die Elf des B-Ligisten vom Kanal nicht viel mit der Elf eines B-Ligisten gemein, ein halbes Dutzend Tore aber waren dem SVD-Übungsleiter dennoch deutlich zu viel. Er selbst war zwar verhindert, auch seine Vertretung, Patrick Günner, hatte nichts Positives zu berichten.

„Mit Fußball hatte das allem Anschein nach nicht viel zu tun.“ Einen rabenschwarzen Tag habe seine Belegschaft erwischt – und das ausgerechnet so kurz vorm Saisonstart. „Dass wir Offensiv nicht für Dauergefahr sorgen, wissen wir ja schon. Dass wir in der Abwehr aber derart fahrlässig agieren, ist natürlich bedenklich“, sagt der SVD-Verantwortliche, der nun etwas skeptisch auf die am Sonntag beginnende Rückrunde blickt.

Gegner am Sonntag (15 Uhr) ist die Reserve des SC Wiedenbrück . Gegen den Tabellenfünften haben die Stewwerter oftmals gute Spiele gezeigt, obwohl Logermann nicht müde wird, zu betonen, dass er Wiedenbrück zu den Meisterschaftsfavoriten zählt. „Dafür brauchen die am Sonntag allerdings unbedingt einen Sieg gegen uns“, erklärt er. Da das Regionalliga-Team der Ostwestfalen spielfrei hat, ist nicht auszuschließen, dass die Reserve mit verstärktem Kader ins Erlfeld reist.

Die letzten drei Vergleiche entschied der SVD für sich. Beim Duell am Sonntag sieht Logermann seine Elf dennoch in der Außenseiterrolle. „Die Vorbereitung lief eher durchwachsen. Einige Testspiele sind ausgefallen, die Trainingsbeteiligung war mäßig, und wir haben durch die Abgänge in der Winterpause definitiv einen Substanzverlust erlitten“, zählt der SVD-Übungsleiter auf. Sei es drum: In den vergangenen Jahren drehte Drensteinfurt in der Rückrunde regelmäßig auf. Nun haben die Stewwerter bereits sagenhafte 34 Zähler auf dem Konto, nur zwei Niederlagen weist die Statistik auf.

Wer Logermann und den SVD kennt, weiß: Die eigenen Ansprüche sind hoch. Natürlich geht es für die Drensteinfurter nicht ums bloße Überleben. Wer so eine gute Hinserie gespielt hat, der will mehr. Warum also nicht die gute Serie gegen Wiedenbrück ausbauen?

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