Fußball: Bezirksliga
Drensteinfurt im Meisterschaftsmodus: Starkes 1:1 gegen Wiedenbrück II

Drensteinfurt -

Mit einem 1:1-Unentschieden startet der SV Drensteinfurt in die Rückserie. Gegen den mit einigen Regionalliga-Spieler angereisten SC Wiedenbrück II zeigte das Team von Trainer Oliver Logermann erneut sein „Meisterschaftsgesicht“ und beeindruckte nicht nur seinen Trainer.

Sonntag, 10.02.2019, 19:02 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 21:32 Uhr
Drensteinfurts Falk Bußmann wirft sich im letzten Augenblick in den Schuss von Wiedenbrücks Angreifer David Loheider. Die Gastgeber hatten in Halbzeit eins Mühe, die offensivstarken Ostwestfalen vom eigenen Tor fernzuhalten.
Drensteinfurts Falk Bußmann wirft sich im letzten Augenblick in den Schuss von Wiedenbrücks Angreifer David Loheider. Die Gastgeber hatten in Halbzeit eins Mühe, die offensivstarken Ostwestfalen vom eigenen Tor fernzuhalten. Foto: Ulrich Schaper

Grundsätzlich ist Marvin Brüggemann ein sehr geselliger Mensch. Nach 22 gespielten Minuten aber wurde es einsam um den Mann in Drensteinfurts Sturmspitze. Um 15.22 Uhr Ortszeit beorderte SVD-Trainer Oliver Logermann seine Angestellten zurück in Reih und Glied. Zu gefährlich schien ihm die Gemengelage im Duell mit dem SC Wiedenbrück II . Der Übungsleiter wollte die strategischen Sicherungssysteme schärfen und baute um auf ein noch defensiveres 5-4-1.

Bis dahin hatte seine eigene Elf relativ wenig zugelassen – musste aber hohen Aufwand betreiben, um sich die stürmenden und mit einigen Regionalliga-Spielern angereisten Ostwestfalen vom Leib zu halten. Dass es am Ende zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden reichte, verblüffte selbst Stewwerts Trainer. „Was die Jungs heute gezeigt haben, ist wirklich bemerkenswert. Das lässt mich als Trainer stolz zurück“, lobte Logermann. Seine Elf habe den Matchplan perfekt umgesetzt. Zwar habe der Gegentreffer das eigene Konzept etwas durcheinandergewirbelt, nach dem Seitenwechsel aber schaffte seine Mannschaft beides: Konsequente Verteidigung und offensive Gefahrenmomente.

Fußball-Bezirksliga: Drensteinfurt erkämpft 1:1-Remis gegen Wiedenbrück II

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Rogowskis (45.) Führungstreffer mit dem Pausenpfiff war so ärgerlich wie unnötig. Rund 18 Meter vor dem Tor hatte der SCW-Mann alle Zeit der Welt, um Drensteinfurts Schlussmann Tobias Kofoth mit einem feinen Schlenzer ins rechte obere Toreck zu überwinden. „Wir haben gegen Ende der Halbzeit etwas nachgelassen, haben zu überhastet und ungenau nach vorn gespielt und waren beim Gegentor scheinbar schon in der Kabine“, fasste Logermann zusammen.

Nach dem Seitenwechsel aber sah er einen gänzlich anderen Auftritt seiner Elf. Zwar hielt der Belagerungszustand an, auch der SVD aber schaltete sich nun offensiv ein. Marvin Brüggemann bekam Gesellschaft von Joker Maximilian Schulze-Geisthövel und im Zuge der Rückabwicklung auf das ursprüngliche 4-4-2 erspielten sich die Drensteinfurter zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon nutzte Falk Bußmann zum verdienten 1:1-Ausgleich (77.); drei weitere allein hatte Tobias Brune auf dem Fuß. Ihm fehlte allerdings das nötige Glück, im Abschluss. In der Schlusssekunde noch kratzte Wiedenbrücks Torhüter den trudelnden Ball von der Linie und sicherte seiner Elf so den Auswärtspunkt – zu wenig für Wiedenbrück, um noch ernsthaft im Aufstiegsrennen angreifen zu können.

„Wir waren nach dem Seitenwechsel klar tonangebend – und das gegen einen solchen Gegner, das ist schon stark“, sagte Logermann. Er selbst müsse sich immer wieder über den „Meisterschaftsmodus“ wundern, in den seine Elf scheinbar nach Belieben wechseln könne.

Drensteinfurt: Kofoth – Fröchte, Vieira Carreira, van Elten, Ziegner – Brune, Bußmann, Niehues, Popil – Brüggemann (81. Schouwstra), Kröger (60. Schulze-Geisthövel). Tore: 0:1 Rogowski (45.), 1:1 Bußmann (77.).

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