Fußball: Kreisliga A Münster
Sendenhorst, Albersloh und Rinkerode: Mit leuchtenden Augen in die Rückserie

Albersloh/Rinkerode/Sendenhorst -

Die Teams aus Sendenhorst, Albersloh und Rinkerode starten am Wochenende in die Rückserie. Während sich Rinkerode und Sendenhorst komfortable Ausgangssituationen verschafft haben, kämpft das Team von der Adolfshöhe noch um den Klassenerhalt.

Freitag, 15.02.2019, 17:06 Uhr aktualisiert: 17.02.2019, 21:10 Uhr
Szene aus dem Hinspiel: Rinkerode siegte in Albersloh mit 3:0.  
Szene aus dem Hinspiel: Rinkerode siegte in Albersloh mit 3:0.   Foto: Ulrich Schaper

Mit acht Spielern ist es schwer, eine Fußballpartie zu gewinnen. Mitunter ist es auch schwer, ein vernünftiges Training abzuhalten. „Das war natürlich direkt vorm Rückrundenstart eine ungünstige Konstellation“, sagte Alberslohs Trainer Sven Lewandowski mit Blick auf die Einheit am Donnerstagabend. „Das war für mich und die Spieler, die anwesend waren, frustrierend.“

Am Wochenende fahren er und seine Angestellten nach Rinkerode, um dort den Kampf um den Ligaverbleib fortzusetzen. 17 Punkte trennen beide Mannschaften in der Tabelle, da liegt es auf der Hand, dass der GWA-Coach, das Privileg des großen Underdogs für sich und seine Elf reklamiert. „Wir sind Außenseiter“, sagt der Übungsleiter und fügt an: „Grundsätzlich ist es aber natürlich egal, gegen wen wir die Punkte holen, Hauptsache, wir holen sie.“

Sollte es im Derby nicht gelingen, sei das kein Beinbruch. „Es gibt andere Gegner, die wir schlagen müssen. Gegen Rinkerode können wir locker aufspielen“, sagt Lewandowski.

In der Hinrunde setzte sich die Mannschaft von Trainer Roland Jungfermann souverän mit 3:0 durch. „Und das, obwohl wir damals eine wirklich suboptimale Vorbereitung hatten“, erinnert sich Jungfermann. Kurz vorm Meisterschaftsstart setzte es eine 0:6-Klatsche bei der SG Sendenhorst . „Was das angeht, sieht es derzeit besser aus – die Vorbereitung war wirklich ordentlich.“ Zwei Unentschieden (2:2 gegen Münster 08 II, 1:1 gegen SG Sendenhorst), eine Niederlage (2:4 gegen Handorf) und ein Sieg (4:1 gegen Westbevern) hat der Tabellensechste vorzuweisen und möchte gerne mit einem reibungslosen Start in die Rückrunde den Kontakt zur Spitzengruppe halten. Die zwei unglücklichen Niederlagen gegen Bösensell (2:3) und Davensberg (2:3) seien längst vergessen. „Unsere Leistung war in Ordnung. Da war viel Pech dabei; wir halten uns damit nicht auf, wir können nichts mehr daran ändern. Wir richten den Blick nach vorn und wollen es besser machen“, sagt Jungfermann, der – anders als Lewandowski – die Chancen gleich verteilt sieht. „Das ist ein Derby. Für Albersloh geht es um viel, da werden wir viel investieren müssen, um am Ende als Sieger vom Feld zu gehen.“

Über eine gute Vorbereitung, nebst HKM-Titel, freut sich auch Sendenhorsts Spieler-Trainer Florian Kraus. Der Übungsleiter allerdings wird zum Rückrundenauftakt fehlen: Eine Grippe zwingt ihn zum Aufenthalt auf der Ersatzbank. Auch der Einsatz von Abu Dalal (Leiste), Eilmann (Knie) und Uphues (Rücken) ist fraglich. „Die Blessuren kommen zur Unzeit, aber egal wie: Wir werden gegen Eintracht Münster elf Leute aufs Feld schicken, die in der Lage sind, die Partie zu entscheiden.“ Sein Team gehe mit viel Rückenwind in die zweite Saisonhälfte und wolle alles dafür tun, den mauen Saisonstart vergessen zu machen.

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