Volleyball: Frauen-Bezirksliga
Folgt bei der SG Sendenhorst der nächste Aufstieg?

Sendenhorst -

Erst im vergangenen Jahr ist die SG Sendenhorst aufgestiegen. Den Titel des Bezirksliga-Vizemeisters kann man der SGS jetzt – zwei Spieltage vor Saisonende – nicht mehr nehmen. Im Interview mit dieser Zeitung gibt Stefan Schubert darüber Auskunft, wie es weitergeht und was noch möglich ist.

Mittwoch, 06.03.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 07.03.2019, 10:22 Uhr
Die Mischung aus jung und alt macht Sendenhorst so stark, findet SG-Trainer Stefan Schubert.
Die Mischung aus jung und alt macht Sendenhorst so stark, findet SG-Trainer Stefan Schubert. Foto: Privat

Nun sind alle Augen auf die nächste Relegation im Mai gerichtet. Im Interview mit WN-Mitarbeiterin Eva-Maria Landmesser sprach Trainer Stefan Schubert über die kommenden Herausforderungen.

Im Mai wird um den Aufstieg gespielt. Wie gestaltet sich das Relegationsverfahren?

Schubert: Es gibt zwei parallele Bezirksligen, aus denen jeweils der Erstplatzierte direkt aufsteigt. Die beiden Zweiten und ein Kandidat aus der übergeordneten Landesliga spielen den dritten Aufstiegsplatz aus. Am 10., 11. und 12. Mai hat jede Mannschaft ein Heimspiel und es wird „Jeder- gegen-Jeden“ gespielt. Wir sind in der Bezirksliga 13 und werden - so wie es im Moment aussieht - auf Borken-Hoxfeld III treffen. Allerdings sieht es in der Bezirksliga 14 sehr eng aus. Blau-Weiß Aasee V führt die Tabelle mit nur einem Punkt Vorsprung an. Ähnlich eng ist es in der Landesliga. Dort sind es Senden III und Ibbenbüren, die sich um den Relegationsplatz streiten.

Wäre für euch auch noch der erste Rang drin?

Schubert: Es sind ja nur noch zwei Spieltage und Mesum führt mit fünf Punkten. Ohnehin hat Mesum nur gegen uns Sätze abgegeben. Im Hinspiel haben wir 1:3 verloren und im Rückspiel 3:2 gewonnen. Sonst hat Mesum immer 3:0 gewonnen. Die werden sich den Titel nicht mehr vom Brot nehmen lassen.

Was hat euch in dieser Saison so stark gemacht?

Schubert: Es ist das Konstrukt aus jung und alt, das wir vor zwei Jahren ins Leben gerufen haben. Sehr gute und erfahrene Spielerinnen sind zurückgekommen und sehr gute talentierte Spielerinnen waren bereits da. Letztere haben sich an den erfahrenen Spielerinnen orientiert und sehr viel gelernt. Zusammen ist es eine spielstarke Mischung.

Vor der jüngsten Partie gegen Riesenbeck sind einige Spielerinnen ausgefallen. Werden diese voraussichtlich auch im Mai fehlen?

Schubert: Nein. Längerfristig verletzt ist eigentlich nur Jasmin Kloska. In ihrem Fall ist es überhaupt fraglich, ob sie in diesem Jahr noch spielen wird. Ihre Schwester Yvonne Kloska hat Probleme mit dem Handgelenk und will sich etwas schonen, weil wir den zweiten Platz ja bereits sicher haben. Die anderen Spielerinnen hat die Grippewelle erwischt. Ich selbst bin auch angeschlagen, aber ich stehe zum Glück nicht auf dem Feld. Ich gehe davon aus, dass wir im Mai die volle Truppe wieder zusammenhaben.

Im Falle des Aufstiegs, was rechnen Sie dir für die Landesliga aus?

Schubert: Ehrlich gesagt habe ich darüber noch gar nicht nachgedacht. Es war sehr eng, den zweiten Platz zu sichern. Bei einer Niederlage gegen Riesenbeck hätten wir diesen auch noch abgeben können. Jetzt denken wir erst einmal nur an die Relegation. Aber ich denke schon, dass wir auch in der Landesliga mitspielen können. Natürlich muss man in erster Linie schauen, dass man drinbleibt - zumal wir auch im letzten Jahr erst aufgestiegen sind. Aber das ist noch weit weg. Bis Mai haben wir noch viel Zeit, um am Feinschliff zu arbeiten. Und dann versuchen wir die Sache klarzumachen.

Wie geht ihr in die verbleibenden Spiele gegen Aasee VI und Oelde?

Schubert: Wir spielen gegen zwei Mannschaften, die unten drin stehen. Das heißt, dass wir auch den Abstieg mitentscheiden. Insofern wollen wir natürlich fair mitspielen und weiter unsere Leistung bringen.

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