Volleyball: Bezirksliga
Sendenhorsts Damen-Trainer Stefan Schubert tritt zurück

Sendenhorst -

Die Sendenhorster Volleyball-Abteilung muss sich auf Trainersuche begeben: Stefan Schubert, Coach der 1. Damenmannschaft kündigte an, nach der Aufstiegsrelegation von seinem Posten zurückzutreten.

Freitag, 19.04.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 23.04.2019, 16:31 Uhr
Stefan Schubert feierte mit der 1. Damenmannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga. Anfang Mai nimmt das Team an der Relegation zur Landesliga teil – danach legt er sein Amt nieder.
Stefan Schubert feierte mit der 1. Damenmannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga. Anfang Mai nimmt das Team an der Relegation zur Landesliga teil – danach legt er sein Amt nieder. Foto: Dirk Vollenkemper

Aus privaten Gründen könne er den Zeitaufwand von zwei Trainingseinheiten in der Woche und der Spieltagsbetreuung am Wochenende nicht mehr stemmen. Nach zwei erfolgreichen Spielzeiten hinterlässt er ein bestelltes Feld: „Das, was wir uns vorgenommen haben, hat hervorragend geklappt“, resümierte Schubert kurz und knapp selbst. Das Konzept, eine Mischung aus den besten Nachwuchsspielerinnen und erfahrenen Kräften gemeinsam aufs Feld zu schicken, sei voll aufgegangen.

Schubert führte sein Team in der Saison 2017/18 zum Aufstieg in die Bezirksliga , der zweite Aufstieg in die Landesliga soll nun noch am Wochenende vom 11. Mai folgen. Die Lernkurve aller Spielerinnen zeigte, so Schubert, stets nach oben, nicht nur die Jüngeren hätten viel von den Erfahrenen gelernt, „auch anders herum gab es Synergieeffekte“. Vorarbeit leistete Schubert bereits zuvor, als er mehrere Saisons eine weibliche U16 an den Seniorenbereich heranführte, von denen einige Spielerinnen in der späteren Auswahl für die erste Damenmannschaft landeten.

Dass der Rücktritt die Relegation nun in negativer Weise tangieren, könnte, davon geht man bei der SG Sendenhorst nicht aus. Das Trainer-Mannschafts-Gespann wird im Guten auseinander gehen und bis zum alles entscheidenden Wochenende weiter zusammen trainieren und hart an der Vorbereitung arbeiten, um den Relegationsgegnern RC Borken-Hoxfeld III und ASV Senden III die Stirn bieten zu können und die gemeinsame Zeit mit dem zweiten Aufstieg zu krönen.

Viel Arbeit wartet hingegen auf den Abteilungsvorstand: Ein qualifizierter Nachfolger soll bis spätestens Sommer gefunden werden. In den eigenen Reihen gibt es hierfür keinen Kandidaten, die Kapazitäten sind ausgeschöpft. Deshalb muss extern nach einem neuen Gesicht gesucht werden. Der Prozess läuft bereits auf Hochtouren und die Fühler werden aktuell in alle Richtungen ausgestreckt.

Schubert selbst bleibt der Abteilung als Trainer erhalten. Seinem Vorstandsposten als Jugendwart gerecht werdend, wird er zur kommenden Saison wieder eine Jugendmannschaft übernehmen – und vielleicht auch diese Mannschaft wieder mit gewohnt hoher Betreuungs-Qualität zum Erfolg leiten.

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