Tennis: Start in die Sommersaison
Sportlich top – aber bescheiden sind sie beim TC Drensteinfurt

Drensteinfurt -

Sage und schreibe 50 Mannschaften haben die Vereine aus Albersloh, Drensteinfurt, Rinkerode, Sendenhorst und Walstedde für die Sommerrunde gemeldet. Am kommenden Wochenende fällt der Startschuss für die Saison 2019.

Mittwoch, 01.05.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 17:24 Uhr
Mike Mathis und die Herren 30 des TC Drensteinfurt belegten im vergangenen Sommer einen starken zweiten Platz.
Mike Mathis und die Herren 30 des TC Drensteinfurt belegten im vergangenen Sommer einen starken zweiten Platz. Foto: Ulrich Schaper

Bereits in dieser Woche ist die Anlage im Drensteinfurter Erlfeld Bühne für leistungsorientierten Tennissport. Bis Freitag noch kämpfen die besten Spieler der männlichen U-10-Jugend um den Einzug ins Finale. Am Wochenende dann werden an gleicher Stelle die besten Jugendspieler aller Jahrgänge ihre Kreismeister ermitteln.

Tennisfreunde jedenfalls dürfen sich die Adresse des TC Drensteinfurt guten Gewissens einspeichern, denn auch in den folgenden Sommermonaten dürfte dort einiges an sehenswertem Sport geboten werden.

Sportwart Manfred Dresenkamp freut sich über insgesamt acht Herren- und Damenmannschaften sowie weitere acht Jugend-Teams, die in diesem Sommer für den TCD aufschlagen werden. Die erste Herrenmannschaft geht in der ersten Kreisklasse auf Punktejagd. „Die Mannschaft ist sehr homogen. Man muss schauen, was die Konkurrenz ins Rennen schickt – wenn der Klassenerhalt gelingt, sind wir zufrieden“, sagt Dresenkamp.

Spannend dürfte es auch für die Herren 30 werden: Gemeinsam mit sieben weiteren Kontrahenten schlagen Kapitän Christoph Newzella und seine Mitstreiter in der Münsterland-Liga auf. Im vergangenen Jahr belegte das Team Rang zwei und hat auch in diesem Jahr Ambitionen auf das obere Tabellendrittel. Spitzenspieler Daniel Schomberg hat den TC Drensteinfurt in Richtung Hamm verlassen und spielt dort in der Verbandsliga. Neue Nummer eins ist der Vereinstrainer und ehemalige rumänische Davis-Cup-Spieler Adrian Popovici.

Die Herren 40 gehen in der Kreisliga an den Start. „Die Mannschaft ist in den vergangenen Jahren oft ab- und aufgestiegen, und hat nun das Ziel, die Klasse zu halten. Helfen soll dabei gelegentlich Christoph Newzella aus den Herren 30“, sagt Sportwart Dresenkamp.

Die Herren 60 beendeten die vergangene Sommerrunde auf Rang zwei und verpassten den Aufstieg nur um Haaresbreite. In dieser Saison wollen Mannschaftsführer Klaus Keppke und seine Mitstreiter erneut angreifen. Am ersten Spieltag pausiert das Team und kann sich in Ruhe anschauen, wie stark die Konkurrenz in diesem Jahr ist.

Zwei Aufstiege hintereinander feierte die erste Damenmannschaft, die nun in der Bezirksliga antritt. „Wir haben eine junge Mannschaft, die sich sicher erst einmal an das Niveau gewöhnen muss. Ganz klar: Das Ziel ist der Klassenerhalt“, sagt Dresenkamp.

Als Bezirksliga-Meister dürfen die Damen 30 in diesem Sommer Münsterlandliga spielen. „Nach einem Aufstieg auf diesem Spiel-Niveau kann auch hier nur das Ziel der Ligaverbleib sein“, sagt Dresenkamp.

Die Damen 40 müssen erneut in der ersten Kreisklasse ran und peilen erneut eine Top-Drei-Platzierung an. Mit nur einem Saisonsieg – aber einer ausgeglichenen Match-Bilanz – feierten die Damen 55 den Klassenerhalt in der Münsterlandliga. Dieser Erfolg soll wiederholt werden.

DJK GW Albersloh

Fast wäre es 2018 passiert. Die Damen 60 als Aushängeschild des Clubs in der Westfalenliga standen hauchdünn vor dem Aufstieg in die Regionalliga. Stark – nur wirklich glücklich wären sie nicht geworden. „Wir sind heilfroh, dass alles beim Alten bleibt“, bekennt Spielführerin Kerstin Pöttner. Wohl wissend, dass die längeren Auswärtsfahrten mit einem ungeheuren Mehraufwand verbunden gewesen wären. Dementsprechend bescheiden lautet die Zielsetzung für die neue Saison: Klassenerhalt.

Den schreiben sich auch die Damen nach dem überraschenden Aufstieg in die Bezirksliga auf ihre Fahnen. Fünf Siege und eine Niederlage ebneten Kapitänin Lena Handke und Co. erstmals den Weg in diese Sphären. „Jetzt heißt es: Liga halten“, sagt Handke. Das Team hat sich nicht verändert. Dafür die beruflichen Perspektiven. Abitur, Ausbildung – die Spielerinnen befinden sich an diversen Schwellen der Veränderung. „Wir sind froh, dass wir irgendwie die Mannschaft melden konnten“, verrät Handke. Mit den Damen 40 stellt der Club außerdem eine Vertretung in der Kreisklasse. „Der Spaß steht hier eindeutig im Fokus“, weiß Handke.

Die Herren stellen erstmals zwei Vierer-Teams in der Kreisklasse. Eines mit etablierten, eines mit jungen Kräften. Komplettiert wird das Ganze von den Herren 40 (Kreisklasse) und den Herren 50, die in der Bezirksklasse daheim sind. Und dort bleiben wollen.

TC Rinkerode

Die Herren um Kapitän Bastian Langheim ist die in Rinkerode am höchsten spielende Mannschaft. Für die Saison 2019 lautet das Credo daher Erhalt der Bezirksliga.

Vier der Senioren-Mannschaften spielen in der Bezirksklasse: Damen, Damen 30 sowie Damen 40. Als neue Spielführerin der Damen konnte Jule Fliß gewonnen werden, die ihr junges Team, aus dem einige auswärts studieren oder arbeiten, für die sieben Spieltage koordinieren wird. Auch die Herren 30 schlagen in der Bezirksklasse auf. Bei den Damen und den Herren 30 ist es das Ziel, die Klasse zu erhalten, wohingegen die im Jahr 2018 neu formierte Damen 30 um die Spielführerin Nicole Theiner in dieser neuen Saison sogar um den Aufstieg spielen möchte. Die Damen 40, die seit dieser Saison durch Spielerinnen aus der ehemaligen Zweiten unterstützt werden, können sich testen lassen, ob es für sie noch ein Stückchen weiter nach oben geht. In der Kreisliga sind sowohl die Herren 40 als auch die Herren 50 gelistet.

Philip Kriener und Markus Gröneweller werden als neue Kapitäne der Herren 40 die Geschicke der Mannschaft in der Kreisliga gemeinsam leiten: eine der gegnerischen Mannschaften hatte zu oft höherklassige Spieler eingesetzt, und so wurde aus einer Niederlage ein Sieg und damit aus dem Abstieg ein Aufstieg. Für 2019 heißt also deshalb die Devise: Klassenerhalt.

Die Herren 50 hatten ihre Meldung aufgrund des tragischen Verlusts ihres Mannschaftskapitäns Manfred Sadowski zurückgezogen und alle Spiele ausgesetzt. Sie spielen daher jetzt in der Kreisliga und wollen natürlich mit ihrem Kapitän Heiner Aupke wieder hoch.

Fortuna Walstedde

Auch bei Fortuna Walstedde steigt die Vorfreude auf den Start in den Sommerreigen. Neu aufgestellt haben sich die Herren 30, die in der Kreisklasse an den Start gehen. Die erste Mannschaft hatte sich nach einigen Abgängen aufgelöst – der ältere Jahrgang findet nun im 30er-Team seinen Platz.

In der Kategorie Breitensport stellt der Verein zwei weitere Teams. Die Damen A wollen möglichst um den Gruppensieg mitspielen und streben die Finalspiele im breitensportlichen Verglich des Bezirks Münsterland an. Im Vorjahr war im Halbfinale Schluss. Die Herren B hoffen auf den Aufstieg in die A-Klasse.

SG Sendenhorst

Das ist überschaubar: Zwei Mannschaften stellt die Tennisabteilung der SG Sendenhorst für die Feldsaison. Ursula Wessel führt die Damen 40 in der Kreisliga an, Martin Stoffers die Herren 40 in der Kreisklasse. Während die Männer, in der Winterrunde erstmals am Start, einigermaßen mitspielen wollen, traut Sportwart André Hülshoff den Frauen durchaus mehr zu. „Vom Aufstieg zu sprechen, wäre vielleicht übertrieben. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Mädels eine verdammt gute Rolle spielen werden.

Manko: der Nachwuchs fehlt. Noch stellt die SG keine Jugendmannschaft für den Spielbetrieb. Um dem entgegenzuwirken, geht der Verein wieder vermehrt an die Schulen und bietet Schnupperkurse an. „Da müssen wir uns besser aufstellen“, so Hülshoff.

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