Fußball: Kreisliga A2
Spangenberg schwant Übles – DJK GW Albersloh hat SV Herbern II zu Gast

Albersloh -

In der Fußball-Kreisliga A2 geht es für DJK GW Albersloh ums sportliche Überleben. Aktuell nimmt die Truppe von Trainer Julian Spangenberg den Rang für mögliche Relegationsspiele ein. Am Sonntag kommt mit der Reserve aus Herbern ein unmittelbarer Tabellennachbar und Konkurrent im Abstiegskampf.

Freitag, 03.05.2019, 17:20 Uhr
Alberslohs Kapitän Lukas Strohbücker muss weiter passen. Er wird das Duell mit Herbern wohl am Spielfeldrand verfolgen.
Alberslohs Kapitän Lukas Strohbücker muss weiter passen. Er wird das Duell mit Herbern wohl am Spielfeldrand verfolgen. Foto: Ulrich Schaper

Verboten ist es nicht. Darum noch lange nicht sauber. Wenn höherklassige Mannschaften auf der Zielgeraden der Spielzeit ihre Reserveteams mit Spielermaterial versorgen, wittert nicht selten der eine oder andere Übungsleiter des Gegners eine Wettbewerbsverzerrung. „Ein Unding“, sagt Julian Spangenberg “, Trainer des A2-Ligisten DJK GW Albersloh. Sein Unmut hat triftige Gründe: am Sonntag treffen seine Jungs auf die zweite Garde des SV Herbern (15 Uhr). Magere vier Zähler trennen die beiden Tabellennachbarn im Keller. Safe sind beide nicht, Grün-Weiß hat aktuell das schlechtere Blatt in der Hand. Und schwant nun Übles.

Dabei ist der Einsatz mit Kickern von oben oder jungen Nachwuchstalenten, die in der Erstvertretung bereits Erfahrungen gesammelt haben, nicht gänzlich gefahrlos. Die Zweite des TuS Hiltrup hat unter der Woche erfahren müssen, dass der Schuss nach hinten losgehen kann. In der Partie gegen Schapdetten setzten die Münsteraner einen nicht spielberechtigten Kicker aus der Westfalenliga-Elf ein – und wurden jäh bestraft. Drei Punkte Abzug – Hiltrup rutschte durch bis auf den letzten Platz. Schlusslicht. Auch das ist möglich.

Spangenberg macht sich derweil zwar seine Gedanken über die mögliche Aufstellung des Gegners, beeinflussen kann er das Handeln seines Trainerkollegen indes nicht. „Wir wollen nicht hadern“, sagt er. „Wichtig ist, dass wir unser Spiel durchbringen und das Ding gewinnen“, sagt der 35-jährige Übungsleiter, der erst im April das Ruder vom geschassten Sven Lewandowski übernommen hatte. Sein Einstand beim 2:3 gegen die Warendorfer SU II verlief wenig wunschgemäß. Beim 3:1-Erfolg in Hohenholte dagegen lief es wie am Schnürchen – „überragend“, um es mit den Worten des Coaches zu sagen. Dabei waren das erst die Zähler fünf, sechs und sieben in der Fremde. Auswärts ist Albersloh bislang eher ein Punktelieferant. Um so erfreulicher, dass Herbern seine Visitenkarte an der Adolfshöhe abgeben muss. 14 Zähler stehen dort bislang zu Buche.

Das Hauptaugenmerk hat Spangenberg in der Trainingswoche auf gruppentaktische Elemente gelegt. „Die mannschaftliche Geschlossenheit ist unser großes Plus“, weiß der ehemalige Co. des Liga-Konkurrenten SV Rinkerode. „Die Jungs stehen füreinander ein. Das kann entscheidend sein im Kampf gegen den Abstieg.

Zwei Teams werden den direkten Weg in die B-Liga antreten. Möglich, dass ein weiterer Club folgen muss – die Relegationsrunde ist aktuell nicht ausgeschlossen. „Wir wollen nicht spekulieren, was sein könnte. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, haben wir Ruhe“, sagt Spangenberg. Mit dem Wissen, dass der Vergleich in der Hinrunde mit 3:0 an Herbern ging. Auf ungewohntem Terrain. In der Fremde eben. Und nicht „dahoam“. Wie am Sonntag.

► Nicht zur Verfügung stehen weiterhin Innenverteidiger Lukas Strohbücker und Rechtsaußen Janis Kröger. Für sie werden wohl wie in Hohenholte Johannes Uhlenbrock und Lucas Neufert in die erste Elf rücken.

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