Handball: Bezirksliga
Thorsten Szymanski übernimmt SGS: Ein ganz schön junger alter Hase

Sendenhorst -

Elisabeth Hunkemöller hat ganze Arbeit geleistet. Die Abteilungsleiterin Handball der SG Sendenhorst hat einen neuen Cheftrainer gefunden. Ein alter Bekannter aus Ahlen: Thorsten Szymanski macht‘s.

Freitag, 05.07.2019, 08:00 Uhr
Thorsten Szymanski (m.) gibt künftig den Bezirksliga-Handballern der SG Sendenhorst den Weg vor. Seit 2010 trainierte er die Reserve der Ahlener SG, mit der er vergangenes Jahr in die Verbandsliga aufgestiegen war.
Thorsten Szymanski (m.) gibt künftig den Bezirksliga-Handballern der SG Sendenhorst den Weg vor. Seit 2010 trainierte er die Reserve der Ahlener SG, mit der er vergangenes Jahr in die Verbandsliga aufgestiegen war. Foto: Lars Gummich

Elisabeth Hunkemöller hatte das Anforderungsprofil klar umrissen: Der neue Trainer Bezirksliga-Handballer der SG Sendenhorst sollte schon etwas gesehen haben von der lokalen Handball-Welt. Nun wurde die Abteilungsleiterin fündig: Bei Thorsten Szymanski .

„Er ist ein erfahrener, alter Hase“, sagt Hunkemöller über ihren neuen Coach. Nun gut: Das mit der Erfahrung, das stimmt schon. Seit 2010 coachte er die Reserve der Ahlener SG – und das nicht unerfolgreich. Erst im Vorjahr stieg er mit der ASG-Zweitvertretung in die Verbandsliga auf. Gleichzeitig war er als Co-Trainer in der Drittliga-Truppe der Ahlener eingebunden. Wie gesagt: Erfahrung hat er. Aber alt? Ansichtssache. Szymanski ist erst 39.

Erfahrung im Rettungskampf

Was vielleicht für ihn sprach bei der SGS : Die abgelaufene Spielzeit. In der Verbandsliga bekam die ASG zwischenzeitlich sechs Punkte abgezogen. Das ist ein Brett für einen Aufsteiger. Trotzdem kriegte die Mannschaft die Kurve und rettete sich. Wenngleich auf recht schmeichelhaftem Wege in der Relegation. Der Gegner trat dort nicht an. Das mit dem Überlebenskampf kommt Hunkemöller und den Sendenhorstern in jedem Fall bekannt vor.

Zwei Trainer im Vorjahr

„Wir haben ja es auch geschafft und überstanden“, prustet sie zurückblickend erleichtert durch. Mit Frank Stob-Schlögl an der Seitenlinie begannen die Sendenhorster die Vorsaison, mit Nadine Gionkar beendeten sie sie. Unfreiwillig. Auch Stob-Schlögl hatte eine ordentliche Vita im Petto, als er die SGS von Claudius Heyna seinerzeit übernommen hatte. Doch sportlich war mächtig Sand im Getriebe, im März kam es dann zum großen Knall: Der Verein teilte Stob-Schlögl mit, sich am Saisonende von ihm zu trennen. Er nahm direkt seinen Hut. Gionkar übernahm ein Team im Abstiegssumpf – und zog es auf Platz elf gerade noch so heraus. Jetzt soll und muss es also der nächste Neue richten.

Spaß an Arbeit mit jungen Leuten

„Wir haben eine junge Mannschaft, der größte Teil besteht aus ehemaligen A-Jugendlichen“, sagt Hunkemöller. „Uns war es wichtig, dass der neue Coach Spaß daran hat, etwas zu entwickeln und mit einer solch jungen Mannschaft zu arbeiten.“ Daher habe man den Markt sondiert und sei bei Szymanski gelandet. Im Gespräch mit ihm habe die Chemie gepasst. Also machte Hunkemöller Nägel mit Köpfen. Wünsche für die neue Spielzeit hat sie auch.

Trainingsstart am 18. Juli

Natürlich soll es eine ruhigere Saison es werden. Möglichst ohne das große Zittern bis zum Schluss. Am 18. Juli beginnt der junge alte erfahrene Hase diese Mission, für dieses Datum ist der Trainingsauftakt in der Martinistadt angesetzt.

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