Fußball: Kreisliga B
Volker Rüsing vom SV Drensteinfurt II: „Müssen uns in der Effektivität steigern“

Drensteinfurt -

In der Vorsaison erwischten die B-Liga-Fußballer des SV Drensteinfurt II einen schlechten Saisonstart. Diesmal will Volker Rüsing mit seinen Mannen besser aus den Startlöchern kommen. Die Westfälischen Nachrichten sprachen mit dem Übungsleiter über die Vorbereitung, Neuzugänge und das Startprogramm.

Freitag, 23.08.2019, 06:00 Uhr
Volker Rüsing geht in sein drittes Jahr als Trainer des SV Drensteinfurt II, hier sind neben ihm die Spieler Mohammed Suleimann (links) und Patrick Overesch zu sehen.
Volker Rüsing geht in sein drittes Jahr als Trainer des SV Drensteinfurt II, hier sind neben ihm die Spieler Mohammed Suleimann (links) und Patrick Overesch zu sehen. Foto: Kleineidam

88 Tage nach dem letzten Meisterschaftsspiel 2018/19 bestreitet die zweite Fußballmannschaft des SV Drensteinfurt am Sonntag ihr erstes Match der neuen Saison. Um 12.30 Uhr ist Aufsteiger Centro Espanol Hiltrup zu Gast im Erlfeld. Die Westfälischen Nachrichten sprachen mit Trainer Volker Rüsing über die Vorbereitung, die Neuzugänge und die ersten Gegner des B-Ligisten.

Wie fällt das Fazit nach der sechswöchigen Vorbereitung aus?

Rüsing: Mitunter hätte die Trainingsbeteiligung das eine oder andere Mal höher sein dürfen, aber grundsätzlich bin ich zufrieden. Beim letzten Testspiel in Westkirchen war ich nicht dabei, aber das Ergebnis (0:5/Anmerkung der Redaktion) sehe schlimmer aus als es war, hat mir Dominik Heinsch (Co-Trainer) gesagt. Das Spiel gegen Heessen II hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt bin ich zufrieden und froh, dass es bald losgeht. Ich hoffe mal, dass wir einen besseren Start hinlegen als im letzten Jahr.

In welchen Bereichen muss sich das Team auf jeden Fall noch steigern?

Rüsing: In der Effektivität auf jeden Fall, also vorne. In der Abwehr haben wir uns stabilisiert und sind auch gut aufgestellt, aber vorne müssen wir zusehen, dass wir die Chancen, die wir uns erarbeiten, auch nutzen. Gegen Westkirchen haben wir unsere Chancen ziemlich fahrlässig vergeben. Wir haben halt nicht diesen einen Torschützen, diese Konstanz vorne. Dominik Kunz war in den vergangenen Saisons mit jeweils zehn Treffern unser Torschützenkönig.

Wie machen sich die Neuzugänge?

Rüsing: Von Niklas Hörsken und Lars Zink habe ich eine Menge gesehen, sie sind gut drauf. Felix Schröter im Tor ist auf jeden Fall eine Bereicherung für die Truppe. Von Erdan Osmani und Kevin Reich habe ich noch nicht so viel gesehen, die kann ich noch nicht beurteilen. Bei ihnen muss ich schauen, wie sie sich entwickeln. Michael Sales ist 32 Jahre und fußballerisch ein Guter. Ballsicher ist er, hat aber lange nichts mehr gemacht. Ihm fehlt die Geschwindigkeit. Sven Grönewäller war bei den letzten Trainingseinheiten dabei, ob er gegen Centro schon eine Alternative ist, weiß ich nicht. Ich bin mir sicher, dass er uns weiterhelfen wird, wenn er gesund bleibt.

Hat sich der Verdacht auf einen erneuten Kreuzbandriss bei Maurice Mathiak bestätigt?

Rüsing: Ja, er ist raus. Er will auf jeden Fall dabei bleiben und die Truppe unterstützen, aber Fußball spielen wird er wohl nicht mehr.

Sie starten am Sonntag mit einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger – ein Vor- oder ein Nachteil?

Rüsing: Weder noch. Wir müssen unsere Leistung abrufen. Wenn wir sie auf den Platz bringen und konzen­triert sind, werden wir das Spiel mit Sicherheit gewinnen. Die vergangene Saison – zum Start sind wir in Albachten mit fliegenden Fahnen untergegangen – sollte uns eine Lehre sein. Wir müssen mit 100 Prozent Engagement an die Aufgabe rangehen.

Danach geht es gegen den Birati Club Münster, einen weiteren Aufsteiger, und den SC Capelle. Was sagen Sie zum Auftaktprogramm? Schlechter als in der vergangenen Saison, als es drei Niederlagen zum Auftakt gab, kann das Team ja kaum starten.

Rüsing: Gegen die beiden Aufsteiger müssen wir gewinnen, wenn wir oben dabei sein wollen. Da geht kein Weg dran vorbei. Capelle war in der Hinrunde richtig schlecht, hat sich in der Rückrunde nach einem Trainerwechsel aber gesteigert. Sie sind gefestigt, das wird ein erstes Kräftemessen. Danach kommen Albachten II und Saxonia Münster. Gegen Saxonia habe ich als Trainer der zweiten Mannschaft noch nie gewonnen.

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