Fußball: Bezirksliga
Der 180-Sekunden-Blackout: Drensteinfurt verliert nach Doppelschlag

Drensteinfurt -

Zwei folgenschwere Patzer binnen dreier Minuten kosteten den SV Drensteinfurt zumindest einen Punkt im Aufeinandertreffen mit der SG Bockum-Hövel. So unterlag das Team von Trainer Oliver Logermann mit 0:2 (0:0).

Sonntag, 25.08.2019, 22:02 Uhr aktualisiert: 25.08.2019, 22:10 Uhr
Nach über 90 Minuten Hitzeschlacht sinken die Spieler des SV Drensteinfurt erschöpft zu Boden. Nur durch zwei individuelle Fehler binnen weniger Minuten unterlagen sie der SG Böckum-Hövel mit 0:2.
Nach über 90 Minuten Hitzeschlacht sinken die Spieler des SV Drensteinfurt erschöpft zu Boden. Nur durch zwei individuelle Fehler binnen weniger Minuten unterlagen sie der SG Böckum-Hövel mit 0:2. Foto: Ulrich Schaper

Die Aufstellung für das Spitzenspiel gegen die SG Bockum-Hövel bedurfte bei Drensteinfurts Trainer Oliver Logermann tatsächlich einiger Fantasie. Vor allem die Abwesenheit der Leistungsträger Christoph Lübke , Yannick Niehues und Tim Bothen, die allesamt Anteil am positiven Saisonstart hatten, machte sich bemerkbar. Logermann selbst musste als Aushilfskraft aufs Feld und auf der Ersatzbank hatten einige Traditions-Drensteinfurter einen Platz eingenommen.

Tatsächlich machte sich der personelle Aderlass zunächst nicht bemerkbar. Zwar agierten beide Mannschaften so, als hätte ein Regisseur zielstrebiges Flügelspiel, leichtfüßige Kombinationen und schnelle Konter aus dem Programm gestrichen, dafür sahen die Zuschauer eine taktisch anspruchsvoll geführte Partie von beiden Konkurrenten. Chancen und Strafraumszenen blieben aus.

Fußball-Bezirksliga 7: Drensteinfurt unterliegt im Spitzenspiel gegen SG Bockum-Hövel mit 0:2 (0:0)

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Obwohl sie sich dem Landesliga-Absteiger aufopferungsvoll entgegenstellten, blieb den Stewwertern der Mindestlohn fürs Punktekonto verwehrt. Zwei individuelle Fehler bestraften die Gäste per Doppelschlag (75./77.) und entschieden die Begegnung damit binnen 180 Sekunden. Bis dahin präsentierte sich der SVD in der Defensive gewohnt diszipliniert, verteidigte mit großräumigen Grätschen und nahezu britischem Verve seinen Strafraum.

„Sechs Punkte aus drei Partien sind immer noch in Ordnung. Ich glaube, wir haben mit Bockum-Hövel auf Augenhöhe gespielt. Das ist erst einmal positiv“, sagte Trainer Oliver Logermann. „Kein Vorwurf an die Mannschaft. Die Moral war wirklich super. Was man gesehen hat, ist, dass uns mit so vielen Ausfällen im Offensivspiel schlichtweg die Durchschlagskraft fehlt.“

Offensive ohne Durchschlagskraft

Eine entscheidende Szene indes sah er in Halbzeit eins, als Diogo Castro im Strafraum rüde zu Fall gebracht wurde, der Spielleiter aber den Pfiff und fälligen Strafstoß verweigerte. „Drei Spieler von Bockum-Hövel haben gesagt, es hätte Elfmeter geben müssen. Vielleicht wäre dann mehr drin gewesen. Der Sieg für die SG ist nicht unverdient, ich denke aber, mit einem Punkt hätten heute beide Mannschaften auch gut dagestanden“, sagte Logermann und blickte sorgenvoll in Richtung Ersatzbank. Mit einem Eisbeutel in der Hand saß dort Diogo Castro, und kühlte sein lädiertes Knie. Der erfolgreichste Torschütze des SVD war in der 72. Minute mit SG-Spieler Markus Maier zusammengestoßen. Während Castro humpelnd weitere zehn Minuten auf dem Rasen verblieb, musste Maier mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. „Ich hoffe, dass es nichts ernstes ist“, sagte Logermann.

Drensteinfurt: Scharbaum – Kröger (60. Groß), Brune, Rüsken (81. Schrutek), Fröchte, Popil – Castro (81. Hörsken), Logermann, van Elten, Hoeveler – Schulze-Geisthövel (46. Bußmann). Tore: 0:1 Kastner (75.), 0:2 Al Jebouri (77.).

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