Fußball: Kreisliga A2 Münster
Auf Wiedervorlage Mitte März: Erneut gewinnt Rinkerode gegen Albersloh zu Null

Drensteinfurt -

Wenn die Fußballer des SV Rinkerode in der Kreisliga A2 Münster auf den Ortsnachbarn aus Albersloh treffen, gibt es regelmäßig drei Punkte und kein Gegentor. Das 1:0 am Dienstagabend war der vierte Zu-null-Erfolg des SVR gegen GWA in Serie. Erst Mitte März bekommt das Team von der Adolfshöhe die Chance auf eine Revanche.

Mittwoch, 18.09.2019, 15:18 Uhr
Rinkerodes Kapitän Marc Düker wird von Matthias Hecker (rechts) gestellt.
Rinkerodes Kapitän Marc Düker wird von Matthias Hecker (rechts) gestellt. Foto: Kleineidam

Den entscheidenden Treffer erzielte Nils Wilmer in der 61. Minute. Der lange Angreifer der Gastgeber drückte eine Flanke von Kapitän Marc Düker über die Linie – sein zweites Saisontor. Die Albersloher reklamierten Foulspiel, doch Schiedsrichter Emad Al Hayek ließ weiterspielen.

Alles in allem ging der Sieg des SVR in Ordnung. Die Rinkeroder hatten über weite Strecken mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Insbesondere in der letzten halben Stunde sahen die rund 100 Zuschauer aber viel Kampf und Krampf. Das Derby lebte in der Schlussphase allein von der Spannung.

„Wir haben nach dem 1:0 das gleiche wie der Gegner gemacht – lange Bälle gespielt“, sagte SVR-Trainer Roland Jungfermann, der sich mit seinem Team auf Platz acht verbesserte. Er monierte: „Wir hätten nach der ersten Halbzeit 3:1 führen müssen.“

GWA wartet seit 420 Minuten auf ein Tor gegen SVR

Julian Spangenberg, Coach der DJK GW Albersloh, sah ein „ganz schlechtes“ Derby und war „ein bisschen enttäuscht“, weil seine Mannschaft „zu wenig Fußball gespielt“ habe. „Wir haben keinen Mumm gehabt.“ Spangenberg, der in der Vorsaison noch Co-Trainer beim SVR war, gratulierte dem Gegner fair: „Über 90 Minuten war Rinkerode besser.“

Den ersten Schuss aufs Tor gaben die Grün-Weißen ab – aus gut 20 Metern. SVR-Keeper Steffen Rips, der wie Aron Jakab und Tom Frieling nicht nur zurück im Kader war, sondern auch in die Startelf zurückkehrte, hatte keine Probleme. Die erste dicke Gelegenheit gehörte Rinkerode: Luis Bertels legte den Ball an Gäste-Schlussmann Simon Spangenberg vorbei, doch Jakab traf nur den Pfosten (19.). Kurz darauf schoss Düker, Spangenberg parierte zur Ecke (21.). Jakabs Flachschuss ging links vorbei (36.). „Wir hatten viel Ballbesitz“, sagte Jungfermann. Doch daraus konnte seine Elf kein Kapital schlagen. Die besten Möglichkeiten der Albersloher hatten Aaron Bonse, der vorbeischoss (23.), und Lutz Prinz, der den Ball aus kurzer Distanz übers Tor­ ­jagte(44.).

Partie verliert in Halbzeit zwei Qualität

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Gefährlich wurde es erst Mitte der zweiten Halbzeit wieder. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Dominik Grünhagel landete bei Bertels, doch der scheiterte an Spangenberg (68.). „Nach dem 1:0 haben wir das Fußballspielen eingestellt“, kritisierte Jungfermann. Eine Viertelstunde vor dem Ende stellte GWA-Coach Julian Spangenberg, der auf acht Spieler, darunter Niklas Hövelmann, Janis Kröger sowie Jannick und Patrick Horstmann verzichten musste, auf Dreierkette um. Doch die Grün-Weißen blieben völlig harmlos – und warten mittlerweile seit 420 Minuten auf ein Tor gegen Rinkerode.

► Für den SVR geht es am Sonntag (15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Fortuna Schapdetten weiter. GWA empfängt zeitgleich die SG Selm.

SVR: Rips, Schlütter, Walbaum, Bertels, Schulze Eißing, Vogel (80. F. Lütke Wöstmann), Düker, Wilmer (87. Machado), Grünhagel, Jakab (86. Aksu), Frieling (89. Beuckmann). GWA: S. Spangenberg, Hecker, McGill, Strohbücker, Diallo (90. Leifeld), Uhlenbrock, Ogaraku (61. Niehues), Prinz, Bartmann, Bonse (74. Bareksai), Grenzer. Tore: 1:0 Wilmer (60.).

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