Tischtennis: Kreisliga
Gnegel gut, Sendenhorst gut

Sendenhorst -

Australien ist ein Land und Kontinent. Die Tagesschau läuft um 20 Uhr. Und die Tischtennisspieler der SG Sendenhorst gehen in der Kreisliga auf Punktejagd. Obwohl heutzutage alles schnelllebiger und scheinbar unberechenbarer wird, gibt es ein paar Selbstverständlichkeiten in dieser Welt, die unverrückbar scheinen.

Dienstag, 01.10.2019, 17:26 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 17:28 Uhr
Spitzenspieler Steffen Gnegel war in dieser Spielzeit dreimal im Einzel im Einsatz und hat eine beeindruckende Bilanz von 9:0 Sätzen und 99:40 Punkten.
Spitzenspieler Steffen Gnegel war in dieser Spielzeit dreimal im Einzel im Einsatz und hat eine beeindruckende Bilanz von 9:0 Sätzen und 99:40 Punkten. Foto: Heimspiel/Lars Johan-Krone

„Keine Ahnung – seit 183 Jahren?“ Auch Mannschaftsführer Matthias Abke kann sich nicht daran erinnern, wann die SG zuletzt in einer anderen Spielklasse als eben jener Kreisliga gemeldet war. Damit das auch im kommenden Jahr so bleibt, peilt sie in dieser Saison einen Platz in der oberen Hälfte an.

„Gut wäre es, wenn wir uns dem Ziel möglichst schnell nähern, damit wir entspannt in die Partien gegen können“, sagt Abke. „Unser Spitzenspieler Steffen Gnegel wird uns nur noch bis zum Jahresende zur Verfügung stehen und dann beruflich mit seiner Familie für ein Jahr ins Ausland gehen.“

Die SG ist mit dem ehemaligen Zweitliga-Spieler Steffen Gnegel einfach eine andere SG als ohne. Die beiden Auftaktbegegnungen, in denen Gnegel mitwirkte, gewann die SG mit 9:0 (Warendorfer SU III) und 9:1 (SG Telgte II). Im dritten Spiel mühten sich Sendenhorster zu einem 8:8-Remis (DJK Borussia Münster III). „Wenn Steffen nicht dabei ist, wird es schnell eng“, sagt Abke und ergänzt: „Sollte uns dann noch ein zweiter Stammspieler fehlen, dann sinkt unser Leistungsniveau.“

Im Vergleich zum Vorjahr musste die SG personell leicht umstellen: Nachwuchsspieler Michael Hopfe hatte sich in der zurückliegenden Saison in der Reserve behauptet und rückte nun ins Kreisliga-Team auf. Den umgekehrten Weg schlug Ludger Overesch ein, der jedoch weiterhin als Ersatzkraft in der Ersten mitwirken wird. „Uns fehlen grundsätzlich Jugend- und Nachwuchsmannschaften, das ist halt derzeit so. Damit das wieder auflebt, braucht es allerdings auch wieder Leute, die das in die Hand nehmen.“

►Gestern Abend spielte das SG-Team gegen den SV Neubeckum III. Das Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

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