Fußball: Kreisliga B3 Münster
Trainer Rüsing hört in Drensteinfurt auf: „Es macht mir keinen Spaß mehr“

Drensteinfurt -

Der Start in die Saison verlief optimal, doch es folgte ein Absturz in der Tabelle. Von Platz eins ging es durch fünf Niederlagen in Serie steil runter auf Rang neun. Der Hauptgrund dafür, dass Volker Rüsing nicht mehr Trainer des Fußball-B-Kreisligisten SV Drensteinfurt II ist, hat aber nichts mit dem aktuellen sportlichen Misserfolg zu tun.

Donnerstag, 10.10.2019, 14:18 Uhr
Volker Rüsing hat sein Engagement als Trainer der zweiten Mannschaft des SV Drensteinfurt mit sofortiger Wirkung für beendet erklärt.
Volker Rüsing hat sein Engagement als Trainer der zweiten Mannschaft des SV Drensteinfurt mit sofortiger Wirkung für beendet erklärt. Foto: Kleineidam

„Ich habe immer gesagt: Wenn es mir keinen Spaß mehr macht, höre ich auf“, begründet der 49-Jährige seinen Rücktritt. Seit Sommer 2017 war er verantwortlich für die Reserve. Bei der Vertragsverlängerung im Winter hatte er noch gesagt: „Die Mannschaft ist gut drauf, und wir kommen gut miteinander zurecht.“ Das hatte sich in den vergangenen Wochen geändert. „Der Spaß ist mir vergangen“, sagt Rüsing. Was ihn besonders nervte: Die Trainingsbeteiligung ließ zu wünschen übrig, die Pläne, die der Stewwerter für die Einheiten erarbeitet hatte, konnte er zuletzt des Öfteren über den Haufen werfen. „Man hätte es ändern können“, aber die Mannschaft sei nicht gewillt, so Rüsing. Er hätte „gerne weitergemacht“ und findet es „nicht schön“, dass das Ganze so endet, sah aber keine andere Lösung.

„Von Vereinsseite gab es keinen Grund, dass er aufhört. Wir hatten keine Probleme“, betont Seniorenobmann Alexander Moos . „Die sportlichen Ambitionen von Volker und die der Mannschaften stimmen nicht mehr überein. Er hat daher die Konsequenzen gezogen und seinen Rücktritt erklärt.“ Moos findet es „megaschade“, dass Rüsing aufgehört hat. „Aber es macht so keinen Sinn mehr. Wir müssen Volkers Entscheidung respektieren und akzeptieren.“ Moos hält Rüsing für einen „ehrgeizigen“ und „guten“ Trainer. „Es wird schwierig, adäquaten Ersatz zu finden. Wir können keinen aus dem Hut zaubern.“

Kommissarisch wird Dominik Heinsch die Aufgabe übernehmen. Der 30-Jährige fungierte in den vergangenen drei Partien bereits als Spielertrainer. „Ich gehe davon aus, dass ich bis Winter weitermache“, sagt der Interimscoach, der von Samstag an aber drei Wochen im Ausland sein wird. Am Sonntag hat die SVD-Zweite ohnehin spielfrei, beim FC Nordkirchen II am 20. November und gegen Südkirchen eine Woche später wird es eine teaminterne Lösung geben.

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