Fußball: Bezirksliga 7
Pflichtaufgabe für den Liga-Primus: Drensteinfurt zu Gast in Liesborn

Drensteinfurt -

Eine Spruchweisheit erfahrener Trainer besagt, dass die Tabelle erst ab dem zehnten Spieltag eine gewisse Aussagekraft besitzt, die über den weiteren Verlauf der Saison Auskunft geben kann. Die Zufallsmomente im Betrieb nehmen ab, die Konstanten nehmen zu. Eben jene Umstände sind es, die Oliver Logermann zuversichtlich in das Programm bis zur Winterpause blicken lassen. Am Freitagabend (20 Uhr) tritt das Team bei Westfalia Liesborn an.

Freitag, 18.10.2019, 12:10 Uhr aktualisiert: 18.10.2019, 12:30 Uhr
Seit einigen Wochen wird beim SVD scharf geschossen. Die Folge: In den vergangenen sechs Meisterschafts-Spielen erzielte die Logermann-Elf 26 Treffer – bei nur vier Gegentoren.
Seit einigen Wochen wird beim SVD scharf geschossen. Die Folge: In den vergangenen sechs Meisterschafts-Spielen erzielte die Logermann-Elf 26 Treffer – bei nur vier Gegentoren. Foto: Ulrich Schaper

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt führen die Tabelle an. Ein paar vorübergehende Launen der Startphase mussten sie über sich ergehen lassen, wie etwa das personalgeschwächte 0:2 gegen Landesliga-Absteiger Bockum-Hövel oder jenes schmerzhafte 1:2 gegen den SC Sönnern. Und obwohl der Übungsleiter zwischenzeitlich schon das Mantra „Wir-müssen-jetzt-von-Spiel-zu-Spiel-denken“ ausgerufen hatte, nahmen die Stewwerter Fahrt auf.

Sechs Siege – den Pokalerfolg eingerechnet sogar sieben – reihte der SVD zuletzt aneinander und steht seit dem vergangenen Spieltag auf Tabellenplatz eins. „Derzeit kann ich als Trainer wirklich nicht viel falsch machen“, sagt Oliver Logermann . Sein Kader ist prall gefüllt, das sei „ganz hilfreich“, bei der Zielsetzung, um die Spitzenplätze der Liga mitkämpfen zu wollen. „Egal, wen ich aufs Feld schicke – alle sind fit und bringen ihre Leistung. Ich wusste ja von Anfang an, welche Qualität in dem Team steckt.“ Nach den nicht ganz so guten Leistungen zum Saisonauftakt folgte der Aufschwung und mittlerweile passen auch die Ergebnisse.

Heute Abend trifft der SV Drensteinfurt auswärts auf SV Westfalen Liesborn (20 Uhr). Nach der Pflichtverletzung gegen Sönnern ist sich Logermann sicher, dass seine Elf diesen Gegner nicht unterschätzen wird. „Wir dürfen uns in unserer Lage besser keinen Ausrutscher erlauben. Die Konkurrenz hat bis zur Winterpause nur noch Gegner aus der unteren Tabellenregion“, weiß er.

Keck vorausgesetzt, dass seine Mannschaft die Partien gegen Liesborn (14.) und Allagen (11.) gewinnt, folgt Anfang November der Ligagipfel gegen Westönnen. Die Rot-Weißen liegen derzeit punktgleich mit Drensteinfurt auf Rang zwei – und haben im Gegensatz zur Logermann-Elf noch kein Negativ-Erlebnis in Form einer Niederlage erlitten (dafür allerdings drei Unentschieden).

Zum Thema

In der dritten Runde des Fußball-Kreispokals trifft der SVD am Donnerstag (24. Oktober) auf den Westfalenligisten TuS Hiltrup (19 Uhr). Für viele Spieler wie etwa Daniel Ziegner, Dennis Hoeveler, Christoph Lübke, Diogo Castro und Logermann selbst ist es ein Wiedersehen mit alten Weggefährten Allesamt haben sie eine gemeinsame Vergangenheit am Osttor.

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