Handball: Bezirksliga
Trainer korrigiert bestens: Sendenhorst gewinnt dank starker zweiter Hälfte

Sendenhorst -

Auch diesen Konkurrenten sah der Trainer vorab live. Sowas macht sich bisweilen bezahlt: Thorsten Szymanski coachte die Bezirksliga-Handballer der SG Sendenhorst zu ihrem dritten Saisonsieg. Bis zum Zielsprung und dem 25:21 (11:11) gegen den punktlosen Vorletzten TV Borghorst aber bedurfte es ein paar Korrekturen im Spielverlauf. Die ordnete Szymanski an, die setzten seine Jungs effektiv um.

Montag, 28.10.2019, 17:02 Uhr aktualisiert: 31.10.2019, 18:52 Uhr
Tizian Behrens (M.) muss sich wehren, denn er hat „eine Klette“ am Hals. Für die SG Sendenhorst gelang ihm das gegen Borghorst jedoch oft genug – mit fünf Toren war Behrens der erfolgreichste Werfer aus dem Spiel heraus.
Tizian Behrens (M.) muss sich wehren, denn er hat „eine Klette“ am Hals. Für die SG Sendenhorst gelang ihm das gegen Borghorst jedoch oft genug – mit fünf Toren war Behrens der erfolgreichste Werfer aus dem Spiel heraus. Foto: R. Penno

„Ich wusste ja, dass Borghorst eine alles andere als schwach besetzte Mannschaft stellt“, hatte der Trainer schon vor dem Spiel Respekt. Mit Recht: Der TVB agierte als eine gut eingespielte Truppe auf Augenhöhe mit dem Gastgeber und störte aus der 5:1-Abwehrformation heraus die Offensive der SGS spürbar.

Mit dem Ball in der Hand suchten die Gäste gerne das direkte Duell. In den Eins-gegen-Eins-Szenen aber war Sendenhorst mit der Zeit auf der Hut. „Es war ganz wichtig, dass wir hier zunehmend stabil gestanden haben“, sagte Szymanski . Keinem Team gelang es, sich abzusetzen. Sendenhorst verwarf zudem zu viel. Acht freie Würfe fanden nicht ins Ziel. Der Gästekeeper agierte stark und parierte alleine drei Gegenstöße.

Rund zehn Minuten lang ließ Szymanski die Partie nach dem Wechsel laufen, dann nahm er in Rückstand liegend eine Auszeit. Und stellte um: „Wir mussten gegen den ständig anlaufenden Vorgezogenen anders spielen.“ Veränderte Laufwege und gelungene Täuschungsmanöver sorgten dann tatsächlich für eine größere Wirkung in der Offensive. Auch agierte der routinierte Carsten Bernstein dank seiner Erfahrung gewitzter gegen den Mann. Sendenhorst spielte jetzt mehr und länger als zuvor. Jörg Hunkemöller gefiel wie der nun eingesetzte Torwart Niklas Fröhlich. Weil die Abwehr ihrem aufmerksamen Stil treu blieb, reichte der nun heraus gespielte Vorsprung. „Auch wenn wir zum Schluss weniger konsequent zugepackt haben“, wie Szymanski fand. „Vielleicht lag es daran, dass ich keine Fouls unsererseits sehen wollte.“ Und damit keine Strafen.

Sendenhorst: J. Funke, Fröhlich – Behrens (5), Bernstein (5/4), Smykalla (4), Neumann (3), Hunkemöller, Demiri (je 2), Chr. Funke, Heyna, Schmitz, Specht (je 1)

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