Fußball: Kreisliga A2 Münster
Rinkerode von der Rolle: 2:3-Niederlage gegen Schlusslicht BW Aasee II

Rinkerode -

Zur Halbzeit schon lagen die Fußballer des SV Rinkerode gegen BW Aasee II mit 0:2 hinten. Erst, als es schon 0:3 stand, wachte das Team von Trainer Roland Jungfermann auf. Zwar schafften die Gastgeber noch den Anschluss – mehr aber war nicht drin.

Sonntag, 03.11.2019, 21:12 Uhr aktualisiert: 03.11.2019, 21:24 Uhr
Drei Treffer hatten die Gäste von BW Aasee II im Rinkerode Breul zu bejubeln – fassungslos und mit hängenden Schultern beobachteten die SVR-Spieler das Geschehen.
Drei Treffer hatten die Gäste von BW Aasee II im Rinkerode Breul zu bejubeln – fassungslos und mit hängenden Schultern beobachteten die SVR-Spieler das Geschehen. Foto: Ulrich Schaper

„ Ich finde ja, spielerisch, sind wir gar nicht schlecht. Da müssen wir uns vor niemandem verstecken – außer vielleicht vor Bösensell.“ Die Ersatzspieler des Tabellenschlusslichts BW Aasee II feixten in der Halbzeitpause, jonglierten mit den Bällen und hatten offenkundig Spaß am Abstiegskampf gefunden. Zu diesem Zeitpunkt führten die Westmünsteraner bereits mit 2:0 gegen die Gastgeber vom SV Rinkerode und sorgten dafür, dass die Hausherren in Büßerhaltung in die Kabine schlichen.

Zehn Minuten gaben sich beide Mannschaften, um einander zu beäugen; auffälliger und engagierter trat der Tabellenletzte auf. In der 18 Minute dann fand Blau-Weiß erstmals eine Lücke auf der linken Abwehr-Seite des SVR, flankte in die Mitte und ging mit 1:0 in Führung.

Fußball-Kreisliga A2: SV Rinkerode unterliegt Schlusslicht BW Aasee II mit 2:3 (0:2)

1/44
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper
  • Foto: Ulrich Schaper

„Danach war bei uns ein Bruch drin“, sagte Rinkerodes Trainer Roland Jungfermann . Völlige Verunsicherung habe er bei seiner Mannschaft gespürt. Ein umfassender Prozess der Zersetzung fand statt. Die SVR-Spieler hinterfragten sich lauthals gegenseitig, bemerkten Unlust und völlig falsche Einstellung bei den Kollegen. Wie nach einem tragischen Drehbuch legten sie sich das 0:2 praktisch selbst auf, als der Ball nach einem Fehlpass im Spielaufbau bei Mohammad Abu Junis landete, der überlegt aus 20 Metern ins linke untere Toreck schoss (30.).

Nach dem Seitenwechsel stemmten sich die Gastgeber entschlossen gegen die Niederlage, mussten aber erneut einen Rückschlag hinnehmen, als nach einer Eckballsituation das 0:3 fiel (65.). Das Desaster schien kaum mehr aufzuhalten. Zwar schafften Luis Bertels (mit sehenswertem Volleyschuss) und Dominik Grünhagel den Anschluss, mehr aber wollte den Rinkerodern nicht gelingen. Trainer Jungfermann redete anschließend über sein Leiden über diesen Auftritt und der ganzen vertrackten Situation: „In so einem Spiel erwarte ich, dass jeder seiner Verantwortung gerecht wird – das war lange nicht der Fall. Uns haben Mumm und Entschlossenheit gefehlt. Aasee hat sich in jeden Ball reingeworfen und nicht unverdient gewonnen. Wir brauchen endlich wieder eine klare Linie. Die Leute müssen zum Training kommen, und auch beim Spiel müssen wir langsam eine feste Formation finden.“

Rinkerode: Rips – Bertels, Schulze Eißing, Vogt – Somaskantharajan – Jakab (66. Schwack), Aksu, Lütke Wöstmann (27. Frieling), Vogel, Grünhagel – Düker. Tore: 0:1 Brach (18.), 0:2 Abu Yunis (30.), 0:3 Greive (65.), 1:3 Bertels (69.), 2:3 Grünhagel (85.).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7041171?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57555%2F
Inklusion an Gymnasien: Intransparenz ärgert Eltern
Am Schillergymnasium werden bereits seit acht Jahren Kinder mit Förderbedarf im Zuge der Inklusion unterrichtet, hier ein Foto aus dem Unterricht des ersten Jahrgangs.
Nachrichten-Ticker