Tischtennis: Rollstuhl-Regionalliga
Für die Rollis läuft es in Rinkerode rund

Rinkerode -

Das nennt man Heimvorteil. Beim Gastspiel der BSG Bielefeld, die den Saisonauftakt nach Rinkerode verlegt hatte, nutzte Gunther Albrecht das vertraute Umfeld. Allerdings lief es zunächst nicht rund für den Lokalmatadoren.

Dienstag, 12.11.2019, 16:57 Uhr
Friedlich vereint: Die Aktiven des ersten Spieltags in der Regionalliga im Rollstuhl-Tischtennis, die Station in Rinkerode gemacht hatte. Mittendrin Lokalmatador Gunther Albrecht (Fünfter von rechts), für den es ein erfolgreiches Heimspiel war.
Friedlich vereint: Die Aktiven des ersten Spieltags in der Regionalliga im Rollstuhl-Tischtennis, die Station in Rinkerode gemacht hatte. Mittendrin Lokalmatador Gunther Albrecht (Fünfter von rechts), für den es ein erfolgreiches Heimspiel war. Foto: Mangels

„Das war eine wirklich tolle Veranstaltung hier in Rinkerode. Ich möchte mich bei allen Spielerinnen und Spielern der Tischtennisabteilung herzlich für den reibungslosen Ablauf bedanken“, so ein rundherum zufriedener Gunther Albrecht nach dem ersten Spieltag der Tischtennisrolli-Regionalliga in der Sporthalle Rinkerode.

Aber nicht nur mit der Organisation durfte Albrecht zufrieden. Auch mit der Leistung seiner Mannschaft, BSG Bielefeld II. Denn er erkämpfte in den vier Spielen ausschließlich Siege und erklomm mit seinem Partner Raimund Zimmer gleich die Tabellenführung.

Aber so ganz leicht machten es die teilnehmenden Mannschaften den Bielefeldern nicht. Denn gleich das Auftaktmatch hatte es in sich. Hier trafen die beiden Bielefelder auf den vermeintlich stärksten Widersacher RBG Dortmund. Und in den Reihen der Dortmunder wirkte der stärkste Spieler des ersten Spieltages, Lothar van Beek, mit. Dieser traf gleich auf Lokalmatador Gunni Albrecht und zeigte bei seinem 3:0-Sieg seine überlegene Klasse. „Der Lothar kannte mich aus vielen, vielen Trainingseinheiten einfach zu gut, da hatte ich keine echte Chance“, so ein doch enttäuschter Albrecht.

Diesen Rückstand glich dann Raimund Zimmer durch einen 3:1-Sieg gegen Holger Schulz aus. Das anschließende Doppel bot dann den zahlreichen Zuschauern einen knappen 3:2-Sieg der Bielefelder und damit eine 2:1-Führung. Doch bereits im nächsten Spiel glichen die Dortmunder durch einen Sieg von Lothar van Beek gegen Zimmer aus. Also musste das letzte Einzel zwischen Albrecht und Schulz entscheiden. Und dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Am Ende und nach Abwehr mehrerer Matchbälle gewann Albrecht letztendlich etwas glücklich mit 18:16 im Tiebreak – und damit Bielefeld das Spiel mit 3:2.

Die übrigen Spiele waren für die Bielefelder weniger nervenaufreibend. 4:1 hieß es gegen Winterscheid II und Duisburg V, 5:0 gegen Duisburg VI. „Damit sind wir Tabellenführer vor Osnabrück und Dortmund“, so ein zufriedener Gunni Albrecht. Die Rückkehr nach Rinkerode hatte sich gelohnt.

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