Fußball: Kreisliga A
SV Rinkerode schießt sich beim 4:2 den Frust von der Seele

Rinkerode -

Einen Monat musste der SV Rinkerode warten. Exakt sogar 32 Tage. Doch im Nachholspiel gegen den SV GS Hohenholte durfte endlich wieder ein Sieg bejubelt worden. Das 4:2 sorgte zudem für ein dickeres Polster zu den Abstiegsrängen. Doch schon am Sonntag wartet eine hohe Hürde.

Freitag, 15.11.2019, 16:42 Uhr
Erfolgreiche Gegenwehr: Jan Schulze Eißing (r.) – hier im Duell mit Marvin Niemann – und der SVR landeten einen wichtigen 4:2-Sieg im Kellerduell gegen den SV GS Hohenholte.
Erfolgreiche Gegenwehr: Jan Schulze Eißing (r.) – hier im Duell mit Marvin Niemann – und der SVR landeten einen wichtigen 4:2-Sieg im Kellerduell gegen den SV GS Hohenholte. Foto: Matthias Kleineidam

Mit dem ersten Sieg seit 32 Tagen haben sich die Fußballer des SV Rinkerode im stickigen Tabellenkeller der Kreisliga A2 Münster Luft verschafft. Die Jungs von Trainer Roland Jungfermann setzten sich im Nachholspiel des achten Spieltags gegen den Vorletzten SV GS Hohenholte mit 4:2 durch, beendeten die Negativserie von drei Niederlagen, verbesserten sich auf Platz zwölf und vergrößerten den Vorsprung auf die Gäste auf fünf Punkte. „Dass es ein kampfbetontes und hektisches Spiel wird, war vorher klar“, sagte Jungfermann und war erleichtert: Im Ballbesitz habe es seine Mannschaft besser gemacht, von daher sei der Sieg verdient.

Gerade mal fünf Minuten waren gespielt, als der SVR durch Ali-Enes Aksu in Führung ging. Der erste Abschluss von Hohenholte war leichte Beute für Rips (9.). Auf der anderen Seite köpfte Marc Düker nach einer Ecke von Dominik Grünhagel vorbei (20.). Kurz darauf fiel das 2:0. Ein Gästespieler fälschte den Ball unglücklich ins eigene Tor ab (22.). Auf Zufall beruhte der Treffer trotzdem nicht. „Das Durchstecken hatten wir am Dienstag trainiert“, freute sich Jungfermann. Anschließend nahm der Coach den gelb-rot-gefährdeten Angreifer Aksu vom Feld, für ihn kam der junge Nils Wilmer. In der 33. Minute kam Hohenholte zurück ins Spiel, als Lutz Marquardt gekonnt vollendete. Doch die Gastgeber stellten den alten Abstand noch vor der Pause wieder her. Nachdem ein strammer Flachschuss von Grünhagel das Ziel verfehlt hatte (37.), machte es Michael Vogel besser. Die Kugel schlug im langen Eck ein (42.).

Das Durchstecken hatten wir am Dienstag trainiert.

Roland Jungfermann, Trainer des A-Ligisten SV Rinkerode

In der zweiten Halbzeit hatte Vogel ein zweites Tor auf dem Fuß. Einmal scheiterte er an der Latte, beim anderen Mal zielte er drüber. „Schön gemacht“, so Jungfermann, war das 4:1. Aron Jakab spielte in den Rückraum auf Somaskantharajan, und der war aus gut elf Metern mit links erfolgreich (50.). In der Schlussphase kamen die Gäste aus der Gemeinde Havixbeck, die bereits die achte Niederlage kassierten, zum 4:2. Erneut kam Marquardt vor Schlussmann Rips frei zum Schuss und verkürzte (78.). „Danach wurde es ein bisschen hektisch“, sagte Jungfermann. In Gefahr geriet der vierte Saisonsieg des SV Rinkerode nicht mehr.

► Am Sonntagnachmittag (14.30 Uhr) empfängt der SVR den Tabellenzweiten Wacker Mecklenbeck. Das Team aus Münster hat sich zuletzt mit einem 2:0-Sieg im Topspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter SV Bösensell im Aufstiegskampf zurückgemeldet. Seine Jungs, so Jungfermann, hätten aus den vergangenen Duellen noch Rechnungen offen und daher „Schaum vorm Mund“. Wilmer ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt.

SVR : Rips, Schulze Eißing, Schwack, Vogt, Düker, Grünhagel, Bertels, Vogel, Somaskantharajan, Jakab (90. Overesch), Aksu (23. Wilmer)

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