Fußball: Kreisliga A
Fortuna Walstedde schafft ein 1:1-Remis

Walstedde -

Fortuna Walstedde hatte den Spitzenreiter am Rande der Niederlage – am Ende reichte es zumindest zum Punktgewinn.

Sonntag, 17.11.2019, 22:14 Uhr
Walsteddes Mittelfeldakteur Steven Henzel überzeugte durch starkes Zweikampfverhalten.
Walsteddes Mittelfeldakteur Steven Henzel überzeugte durch starkes Zweikampfverhalten. Foto: Simon Beckmann

„Sauber Männer“, entfuhr es Eddy Chart laut nach dem Abpfiff. Wenige Minuten zuvor hatte seine Elf – die Kreisliga-A-Fußballer von Fortuna Walstedde – ein 1:1 (1:0)-Remis gegen den Spitzenreiter Ennigerloh erkämpft.

Trotzdem ärgerte sich der Fortuna-Coach über den Spielverlauf: Schließlich war seine junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren lange in Überzahl, denn Ennigerlohs Oguzhan Yildirim sah bereits in der 23. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte.

„Schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und kämpferisch alles gegeben“, brachte es Chart auf den Punkt: „Man kann sehen, was alles möglich ist, wenn wir immer so auftreten würden.“

Beide Mannschaften schenkten sich nicht den kleinsten Freiraum. Die erste gute Gelegenheit gehörte den Gästen – Kai Northoff klärte auf der Linie (17.). Auf der Gegenseite nutzten die Fortunen ihre erste Chance direkt zur Führung: Den Distanzschuss von Alessandro Nieddu konnte SuS-Keeper Moussa Sangare noch abblocken. Den Nachschuss brachte Lars Paschko im gegnerischen Gehäuse unter (33.). Kurz vor der Pause hielt der Ennigerloher Schlussmann seine Farben im Spiel, als er erst gegen Nieddu und wenige Sekunden später gegen Marcel Brillowski vereitelte (41.).

Im zweiten Durchgang ließ der stark aufspielende Steven Henzel eine Kontermöglichkeit liegen (60.). Danach zeichnete sich Fortuna-Torhüter Andreas Averhage gleich mehrfach aus (60., 61.). Auf der anderen Seite parierte Sangare gegen Jonah Scheffler (78.), ehe Ennigerloh ebenfalls nach einem Konter doch noch ausgleichen konnte. Ein langer Ball fand Richard Beil, der die Kugel von der Grundlinie in die Mitte spielte. Dort drückte Torjäger Hendrik Hohmann das Spielgerät über die Linie – 1:1 (81.). Dabei blieb es dann auch.

Ennigerloh ist nach dem Remis zwar noch Erster, jetzt aber wieder punktgleich mit Neubeckum, das mit 5:2 gegen Ennigerlohs Reserve gewann. Die Fortunen sprangen auf Platz sieben.

Walstedde: Averhage – Ka. Northoff, M. Tiggemann, Rosendahl, Döring, Henzel, Brillowski, Gouw (33. Mrozik), Paschko, Ke. Northoff (27. Scheffler), Nieddu (77. Vinnenberg). – Tore: 1:0 Paschko (33.), 1:1 Hohmann (81.). – Bes. Vorkommnisse: Platzverweis für Yildirim (23./Tätlichkeit).

-szy- Rinkerode. Nach dem Heimsieg am Donnerstag gegen Hohenholte konnte der A-Ligist SV Rinkerode am Sonntagnachmittag schon wieder einen Heimsieg bejubeln. Die Elf von Trainer Roland Jungfermann bezwang den Tabellenzweiten Wacker Mecklenbeck 1:0 (0:0).

„Wir konnten zum dritten Mal in Folge mit der gleichen Aufstellung ins Spiel gehen. Das hat sich heute ausgezahlt“, sagte der Übungsleiter der Rinkeroder nach der Partie. Seine Mannschaft sei in der ersten Viertelstunde ebenbürtig gewesen. Dann aber habe das Spitzenteam aus Münsters Westen aufgedreht und die Begegnung dominiert.

„Hätten wir zur Pause 0:2 zurückgelegen, hätten wir uns angesichts der Überlegenheit von Wacker nicht beschweren dürfen“, erklärte Jungfermann, der die Pause nutze, um seine Defensive neu einzustellen: „Die Dreierkette und die Sechser haben anschließend so agiert, wie wir es in der Kabine besprochen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir dann kaum eine Chance zugelassen.“

Viel mutiger und auch mit mehr Selbstvertrauen agierten die Gastgeber nach dem Wiederanpfiff. Dies wurde nach zehn Minuten im zweiten Durchgang mit dem Führungstreffer belohnt. Der schon in der ersten Hälfte eingewechselte Nico Kreimer schickte Ali-Enes Aksu auf die Reise. Dieser drang in den gegnerischen Strafraum ein und ließ dem Wacker-Keeper bei der Eins-zu-eins-Situation keine Chance. Der Rinkeroder schob cool zum Siegtreffer (55.) ein.

„Anschließend haben wir die Führung geschickt verteidigt“, lobte der Coach, der sich allerdings kurz vor dem Ende etwas ärgern musste, als Jan Schulze Eißing vom Unparteiischen vorzeitig zum Duschen geschickt wurde: „Die zweite Gelbe war in Ordnung, aber die erste Karte ging gar nicht.“

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