Fußball: Kreisliga B
Lukas Noga bringt die SG Sendenhorst II auf Vordermann

Sendenhorst -

Lukas Noga tut der SG Sendenhorst II gut. Wie schon in seinem ersten Amtsjahr hat der 39-Jährige das Team auf Vordermann gebracht – und wieder auf Rang drei. Doch der ambitionierte Trainer hat nicht nur einen Tabellenplatz im Visier.

Donnerstag, 28.11.2019, 17:18 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 18:17 Uhr
Aufmerksamer Beobachter am Spielfeldrand: Lukas Noga, der die SG-Zweite erneut in die Spitzengruppe geführt hat.
Aufmerksamer Beobachter am Spielfeldrand: Lukas Noga, der die SG-Zweite erneut in die Spitzengruppe geführt hat. Foto: Daniel Langen

Lukas Noga müsste eigentlich zufrieden sein. Der Übungsleiter der Reservefußballer der SG Sendenhorst hat seine Mannschaft im zweiten Jahr seines Wirkens in der Spitzengruppe der Kreisliga B etabliert. Nach der starken Vorjahressaison, in der die SGS mit 63 Punkten hinter den beiden Aufsteigern FC Greffen und SC Füchtorf als Dritter in der Endabrechnung einen tollen Schlussspurt hinlegte und die Erwartungen innerhalb des Vereins voll erfüllte, steht die gleiche Platzierung auch nach der absolvierten Hinrunde dieses Spieljahres wieder zu Buche.

Wunschlos glücklich ist der ehrgeizige Übungsleiter trotz dieser starken Leistungen aber dann doch nicht und erklärt was ihm nicht gefällt: „Die Saison hat bei uns zwei Gesichter“. Was er damit meint wird beim Blick in die Statistik offenkundig. In den Heimspielen sorgt die SG-Zweite regelmäßig für einen großen Unterhaltungswert und viele Tore, alle sieben Heimspiele wurde mit einem Torverhältnis von 32:8 gewonnen. In der Ferne fällt es der SG da schon deutlich schwerer sich zu behaupten. Zwei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen stehen bei 20:22 Toren nur für einen mittelmäßigen Erfolg.

Im Offensivspiel haben wir aber noch Luft nach oben.

Lukas Noga, Trainer der SG Sendenhorst II

Die Stärken seiner Mannschaft sieht Lukas Noga im Spiel mit dem Ball, auch die Defensive sieht er gut aufgestellt: „Wir verteidigen sehr kompakt und gemeinsam als Team, jeder kennt und erfüllt seine Aufgabe. Da bin ich sehr zufrieden. Im Offensivspiel haben wir aber noch Luft nach oben. Da wünsche ich mir auch noch ein wenig mehr Geschlossenheit.“ Auffällig ist die Qualität der SG in der Offensive. Mit Nico Kammin (17 Tore), Alexander Wiens (13) und Philipp Haske (5) verfügt die Mannschaft über drei grundverschiedene und torgefährliche Spielertypen, die für den Gegner in dieser Zusammensetzung schwer zu verteidigen sind. Mit Ousseni Labo wirbelte darüber hinaus zuletzt auch immer mal wieder ein guter Bekannter des Trainers und ehemaliger Spieler der Ersten erfolgreich für die Reserve. Auch Abwehrchef Arthur Erhardt und Spielführer Patrick Schmalbrock zählen in der Defensive zum wichtigen Grundgerüst der Mannschaft.

Zu Gute kommt der Truppe, dass sie zu großen Teilen bereits seit vielen Jahren zusammenspielt und auch privat bestens miteinander auskommt. Der Teamgeist wird dabei nicht nur auf dem Platz, sondern auch bei vielen gemeinsamen Unternehmungen groß geschrieben. Nicht selten steht der Übungsleiter dabei vor einem Luxusproblem, wenn er bei eingeschränkten Platzverhältnissen für bis zu 25 Spieler ein Trainingsprogramm anbieten soll.

Konstanz steht auf dem Wunschzettel für die Rückrunde

Für die Rückrunde wünschen sie sich im Lager der SGS die gleiche Konstanz wie in der Vorsaison, als am Ende mickrige drei Pünktchen einen Aufstieg in die A-Liga verhinderten. Die Warendorfer SU II und der BSV Ostbevern scheinen in diesem Jahr aber bereits mit acht und neun Punkten Vorsprung enteilt zu sein. Dahinter könnte es sich die SG-Reserve aber erneut bequem machen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7095956?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57555%2F
Ratsanträge: Autos sollen Bussen weichen
An der Weseler Straße gibt es bereits eine Park-and-Ride-Station. Zahlreiche sollen jetzt hinzukommen.
Nachrichten-Ticker