Handball: Bezirksliga
Kapitän Lukas Schmitz von der SG Sendenhorst: „Vorne viel zu harmlos“

Sendenhorst -

Seit fünf Spielen warten die Handballer der SG Sendenhorst in der Bezirksliga auf einen Erfolg. Inzwischen sind sie auf Platz zehn abgerutscht. Die Westfälischen Nachrichten sprachen mit Kapitän Lukas Schmitz über den ersten Saisonteil und die Aussichten für sein Team.

Freitag, 13.12.2019, 20:00 Uhr
Tizian Behrens hat sich in der gegnerischen Abwehr festgelaufen. Am Sonntag in Lengerich wollen es die Sendenhorster Handballer besser machen als in den zurückliegenden Wochen.
Tizian Behrens hat sich in der gegnerischen Abwehr festgelaufen. Am Sonntag in Lengerich wollen es die Sendenhorster Handballer besser machen als in den zurückliegenden Wochen. Foto: R. Penno

Seit fünf Begegnungen warten die Bezirksliga-Handballer der SG Sendenhorst nun schon auf ein Erfolgserlebnis. Nach verheißungsvollem Saisonauftakt sind sie inzwischen mit 6:14 Zählern auf Rang zehn abgerutscht. Am Sonntag um 17 Uhr gastieren sie beim Tabellensiebten HSG Hohne/Lengerich. Nicht mit dabei sein kann Coach Thorsten Szymanski , der im Urlaub weilt. Er wird von Claudius Heyna vertreten, der die Mannschaft früher schon betreut hat. Die Westfälischen Nachrichten sprachen mit Mannschaftskapitän und Kreisläufer Lukas Schmitz (27) über den bisherigen Saisonverlauf und die Aussichten für das Match am elften Spieltag.

Wie ist die personelle Situation vor dem Spiel bei der HSG Hohne/Lengerich?

Schmitz: Die Feldspieler sind alle da. Allerdings fehlen die beiden Torhüter Johannes Hunke und Philipp Frenz. Simon Ritter aus der zweiten Mannschaft wird für sich einspringen.

Wie schätzen Sie den sonntäglichen Gegner ein?

Schmitz: Hohne/Lengerich hat eine körperlich starke Mannschaft. Sie spielt allerdings keine offensive Abwehr, womit wir häufig Probleme haben. Wir haben uns Tipps geholt und fahren guter Dinge dahin.

Der letzte SG-Erfolg datiert vom 26. Oktober, als sie mit 25:21 gegen den TV Borghorst gewonnen haben. Wo liegen die Gründe für die lange Durststrecke?

Schmitz: Mit Sparta, Havixbeck und Warendorf hatten wir in dieser Phase drei Mannschaften von oben in der Tabelle. Die Niederlagen gegen die Friesen und gegen Hiltrup war unsere Schuld. Wir waren vorne viel zu harmlos. Teilweise waren die Chancen gut rausgespielt, aber uns hat der Killerinstinkt gefehlt, sie auch reinzumachen.

Wie fällt Ihr Fazit des ersten Saisonteils aus?

Schmitz: Wir sind mit einem neuen Trainer gestartet und hatten uns drei, vier Punkte mehr ausgerechnet. Aber wir haben uns verbessert und intern läuft es top. Drei, vier Punkte fehlen uns auf dem Konto, um beruhigter sein zu können.

Wie sehen Sie die Sendenhorster Chancen auf den Klassenerhalt?

Schmitz: Die sind sehr gut. Darüber müssen wir gar nicht nachdenken. Wir können es besser und machen uns nicht verrückt. Es liegt allein an uns.

Wie lange fällt die Trainingspause über Weihnachten aus?

Schmitz: Wir machen am 19. Dezember unsere letzte Einheit, trinken noch ein Bierchen zusammen und gehen dann in die Feiertage. Am 2. Januar geht‘s weiter.

Wissen Sie schon, wie es im Sommer weitergeht?

Schmitz: Das Team wird 2020/21 zusammenbleiben.

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