Fußball: Frauen-Bezirksliga
Ende der Durststrecke: Fortuna schlägt Gremmendorf II mit 6:2

Walstedde -

Mehr als zwei Monate mussten sich die Fußballerinnen Fortuna Walsteddes in Geduld üben, nun endlich ist dem Bezirksliga-Team der langersehnte Erfolg geglückt. Trotz des 6:2 (3:1)-Sieges über SC Gremmendorf II jedoch überwintert die Mannschaft von Trainer Holger Kürpick auf einem Abstiegsplatz.

Montag, 16.12.2019, 17:48 Uhr
Franzi Homann (am Ball) traf doppelt für die Fortuna.
Franzi Homann (am Ball) traf doppelt für die Fortuna. Foto: sibe

Mehr als zwei Monate mussten die Bezirksliga-Fußballerinnen von Fortuna Walstedde darauf warten. Am Sonntag ist es ihnen dann aber gelungen: Die Mannschaft von Trainer Holger Kürpick hat zum ersten Mal seit dem 6. Oktober wieder einen Sieg eingefahren – und was für einen. Die Walstedderinnen drehten einen Rückstand und fertigten die Zweitvertretung vom SC Gremmendorf mit 6:2 (3:1) ab.

Dementsprechend gute Laune hatte Kürpick nach der Partie. „Das war genau der passende Zeitpunkt. So haben wir etwas ruhigere Weihnachten“, meinte der Übungsleiter. Einziges Manko: Trotz des Erfolges überwintern die Fortuninnen auf einem Abstiegsplatz, weil Alverskirchen beim 1:1 gegen BW Aasee einen Punkt holte und nun bei gleichem Zählerstand ein besseres Torverhältnis als die Kürpick-Elf aufweist.

Gegen Gremmendorf verschliefen die Walstedderinnen die Anfangsphase. Frederike Jansen stellte auf 1:0 für die Gastgeberinnen (7.). Danach wurden die Gäste aber wach und übten Druck auf den Vorletzten aus. Die Belohnung war der Ausgleich durch Amanda Kock vom Punkt (24.). Vorausgegangen war ein Foul an Jana Strate . Strate selbst schoss die Fortuninnen dann in Führung (39.). Julia Schlotmann erhöhte noch vor der Pause auf 3:1 (44.). Im zweiten Durchgang nutzte Gremmendorf den Wind, um mehr Druck auf die Gäste auszuüben. Jana Toboll verkürzte auf 2:3 (64.), ehe Franziska Homann erst den alten Abstand wieder herstellte (73.) und drei Minuten später das 5:2 besorgte (76.). Den Schlusspunkt setzte Strate mit ihrem zweiten Streich (82.). „Wir haben uns nach dem 2:3 nicht aus der Ruhe bringen lassen und gezielt Nadelstiche gesetzt“, bilanzierte Kürpick zufrieden.

Walstedde: Gerkamp – Walters (62. Nowak), Weile, Homann, Rademacker, Holle (83. Vienhues), Kaufmann, Kock, Schlotmann, Strate, Kalus. Tore: 0:1 Jansen (7.), 1:1 Kock (24./FE), 1:2 Strate (39.), 1:3 Schlotmann (44.), 2:3 Toboll (64.), 2:4 Homann (73.), 2:5 Homann (76.), 2:6 Strate (82.)

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