Frauen-Fußball: Bezirksliga
Mutmacher zur rechten Zeit: Vier Punkte wecken Hoffnung bei Fortunas Damen

Walstedde -

Mit einem Unentschieden und einem Sieg haben sich die Fußball-Frauen Fortuna Walsteddes in die Winterpause verabschiedet. Zwei Mutmacher zur rechten Zeit für den Bezirksligisten, denn zuvor blieb die Mannschaft von Trainer Holger Kürpick mehr als zwei Monate ohne Sieg. Eine Zwischenbilanz.

Sonntag, 29.12.2019, 10:58 Uhr aktualisiert: 03.01.2020, 14:28 Uhr
Nach einer monatelangen Pleiten-Pech-und-Pannen-Serie gab es für die Fortuna-Damen erst am Ende der Hinrunde wieder Grund zum Jubeln. Die Walstedderinnen machten sich beim 6:2 gegen SC Gremmendorf II ihr ganz eigenes Weihnachtsgeschenk.
Nach einer monatelangen Pleiten-Pech-und-Pannen-Serie gab es für die Fortuna-Damen erst am Ende der Hinrunde wieder Grund zum Jubeln. Die Walstedderinnen machten sich beim 6:2 gegen SC Gremmendorf II ihr ganz eigenes Weihnachtsgeschenk. Foto: Simon Beckmann

Eine schöne Bescherung, die sich Bezirksliga-Fußballerinnen von Fortuna Walstedde da kurz vor Weihnachten gemacht haben. Denn die Truppe von Trainer Holger Kürpick beschenkte sich einige Tage vor Heiligabend einfach selbst – und das mit zwei grundsoliden Auftritten gegen den SC Gremmendorf 2 (6:2) und DJK RW Alverskirchen (1:1). Es waren vier wichtige Punkte für die Kürpick-Elf, die zuvor zwei Monate nicht einen einzigen Zähler sammeln konnte und Spiel für Spiel vorgeführt wurde.

Nun überwintern die Fortuninnen zwar immer noch auf dem ersten Abstiegsplatz. Doch immerhin konnte der Tabellen-13. damit den Anschluss an die ungefährliche Zone wiederherstellen. Momentan trennt die Walstedderinnen nämlich nur noch ein schlechteres Torverhältnis vom rettenden Ufer. Glücklich ist Kürpick mit der abgelaufenen ersten Halbserie aber dennoch nicht. „Wenn man auf einem Abstiegsplatz überwintert, kann man nicht zufrieden sein“, erklärte der Übungsleiter und ergänzte: „Wir wollten eigentlich zu diesem Zeitpunkt mindestens Elfter sein. Dafür fehlen uns aber noch vier Punkte – das sagt schon alles aus.“ Insgesamt habe sein Team sechs Zähler zu wenig geholt. „Da müssen wir uns in der Rückrunde kräftig strecken“, meint er.

Den versöhnlichen Abschluss zum Ende der ersten Saisonhälfte habe sich seine Mannschaft – so Kürpick – aber mehr als verdient. „So können wir beruhigter in die Winterpause gehen und dann motiviert in die Vorbereitung starten. Ich habe immer gesagt, dass das Team lebt und das hat es zum Ende des Jahres endlich bewiesen“, freut er sich. Zuvor führten personelle Probleme und eine durchwachsene Trainingsbeteiligung nach einem guten Saisonstart zu der Talfahrt der Walstedderinnen. Für die Rückrunde wünscht er sich nun, dass jede Spielerin noch mehr an sich arbeitet. „Wir werden weiter hart trainieren und sonntags alles geben, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, betont er.

Neuzugänge gibt es bei den Fortuninnen noch nicht. „Leider hat das noch nicht geklappt, obwohl das auf meinem Wunschzettel steht“, gesteht Kürpick. „Wir könnten aber gut neue Akteurinnen gebrauchen.“ Eventuell kehrt in der Rückrunde allerdings Michelle Stiens ins Team zurück. Dagegen werden mit Lisa Jürling und Mareike Venjakob zwei Spielerinnen länger ausfallen.

► Trainingsauftakt nach der Winterpause ist am 21. Januar.

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