Volleyball: Herren-Landesliga
Mentalitätsmonster der SG Sendenhorst ringen Saxonia Münster 2 nieder

Sendenhorst -

Einen wichtigen Sieg gegen TuS Saxonia Münster 2 verbuchten die Landesliga-Volleyballer der SG Sendenhorst. Dabei ließen sie sich auch von einer Verletzung nicht aus dem Konzept bringen.

Montag, 27.01.2020, 15:44 Uhr aktualisiert: 28.01.2020, 11:52 Uhr
Gegen TuS Saxonia 2 bewiesen die Volleyballer der SG Sendenhorst mal wieder ihre mentale Stärke. Im Tiebreak entschieden die Hausherren das Duell mit 3:2 für sich.
Gegen TuS Saxonia 2 bewiesen die Volleyballer der SG Sendenhorst mal wieder ihre mentale Stärke. Im Tiebreak entschieden die Hausherren das Duell mit 3:2 für sich. Foto: R. Penno

Hoch her ging es bei den Landesliga-Volleyballer der SG Sendenhorst im Match gegen TuS Saxonia Münster 2. Sie vollbrachten erneut das Kunststück, eine Partie im Tiebreak für sich zu entscheiden (3:2).

Das Heimspiel begann mit einer konzentrierten Phase der SG in der Annahme - auch dank der Rückkehr von Libero Stephan Klaes . Sein Bruder Raphael , der sein Comeback im Zuspiel feierte, macht seine Sache gut. „Er hat vorher nur zwei Mal als Steller trainiert, dafür aber die Außenangreifer passend bedient“, sagte der verletzte Lukas Tepe, der als Coach aushalf. So verbuchten die Gastgeber diesen Satz mit 25:18 sicher für sich.

Verletzung sorgt für Schock

Im folgenden Abschnitt blühte Saxonia mehr auf und entschied diesen mit 25:16 für sich. Bitter für die SG: Bastian Mefus kugelte sich bei einer Abwehraktion die Schulter aus und musste verletzt vom Feld. Für ihn sprang unvorbereitet Stephan Kruppke ein. „Nach der Verletzung waren wir etwas geschockt, haben uns dann in der Satzpause aber einmal sortiert, wieder zusammengerissen und auf unser Spiel konzentriert“, sagte Raphael Klaes.

Der dritte Durchgang lief also wieder besser für die Hausherren. Allerdings vergab die SG bei einer 24:22-Führung den Satzball, was Saxonia umgehend bestrafte und mit 26:24 den Satz holte.

Routine im Tiebreak

Der vierte Abschnitt war dann erneut von den durchschlagskräftigen Aufschlägen der Sendenhorster geprägt. „Das war der rote Faden im Spiel. In diesem Satz waren das immer schöne Serien von drei bis fünf Angaben“, so Raphael Klaes. Die Münsteraner bekamen diese Bälle in der Annahme nicht mehr so gut wie vorher unter Kontrolle und es entwickelte sich mit 25:13 ein deutlicher Verlauf für die Hausherren.

Im Tiebreak kam ihnen ihre bislang gesammelte Routine zugute: Mit 15:10 fuhren sie den Sieg ein. „Das ist schon eine gerechte Punkteverteilung. Saxonia war nicht schlecht, aber wir sind einfach eine mental starke Truppe“, bilanzierte Klaes.

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