Volleyball: Bezirksliga:
Sendenhorster Damen lassen Punkte liegen

Sendenhorst -

Mit nur zwei Punkten im Gepäck kehrte die erste Volleyball-Damenmannschaft der SG Sendenhorst heim. Gegen die Warendorfer SU, derzeit Tabellenvorletzter, ließ das Team von Trainer Dieter Theis beim 3:2 (18:25, 25:21, 25:12, 23:25, 15:11) einen wertvollen Zähler liegen.

Montag, 03.02.2020, 17:14 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 16:26 Uhr
Mehr Gegenwehr als gedacht: Die Volleyballerinnen der SG Sendenhorst hatten in Angriff und Annahme alle Hände voll zu tun, um sich gegen den Tabellenvorletzten, die Warendorfer SU, durchzusetzen.
Mehr Gegenwehr als gedacht: Die Volleyballerinnen der SG Sendenhorst hatten in Angriff und Annahme alle Hände voll zu tun, um sich gegen den Tabellenvorletzten, die Warendorfer SU, durchzusetzen. Foto: R. Penno

Die Gastgeber erwischten einen starken Tag und machten der SG unerwartet einen Strich durch die Rechnung. „Mit soviel Gegenwehr haben wir echt nicht gerechnet“, gab Libera Marie Winkelkötter zu, die im Hinterfeld gut zu tun hatte. Die Begegnung war von stetem Auf und Ab geprägt: Beide Teams hatten ihre guten und schlechten Phasen. „Wenn die WSU einmal Fahrt aufgenommen hatte, war es schwer für uns, dazwischen zu kommen“, sagte Aushilfs-Coach Stefan Schubert, der den abwesenden Dieter Theis vertrat. „Die haben extrem gute Angaben abgeliefert und einen echt dichten Block gestellt. In der Abwehr haben sie auch stark gekämpft“, pflichtete Winkelkötter bei.

Auch die SG hatte ihre guten Phasen. Vor allem beim eigenen Service wussten die Sendenhorsterinnen zu glänzen. „Die Sätze zwei und drei waren wirklich klasse. Insbesondere nach dem dritten Durchgang dachte ich, dass das jetzt ein 3:1 wird“, kommentierte Schubert.

Die WSU aber ließ sich partout nicht abschütteln und wollte beim Thema Sieg ein Wörtchen mitreden. Tatsächlich geriet die SG im entscheidenden Tiebreak ins Hintertreffen – Schubert reagierte schnell und nahm eine Auszeit.

Tatsächlich brachte das die Wende: Mit 15:11 gewann seine Sechs den Satz und damit auch das Match. „Das war sicherlich nicht unser bestes Spiel, aber es zeigt auch noch einmal, wie eng es in unserer Liga zugeht. Warum Warendorf auf dem vorletzten Platz steht, weiß ich nämlich auch nicht“, stellte Winkelkötter angesichts der Leistung der Gegner abschließend fest.

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