Handball: Platzierungsrunde weibliche C-Jugend
SG Sendenhorst hat noch nicht fertig

Sendenhorst -

Mit Platz zwei und damit der Vizemeisterschaft haben die C-Jugend-Handballerinnen der SG Sendenhors die Saison in der Bezirksklasse III Das ist schon eine beachtlicher Erfolg. Doch die Mannschaft hat noch nicht fertig.

Donnerstag, 13.02.2020, 15:42 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 15:40 Uhr
Macht nicht nur auf dem Mannschaftsfoto eine gute Figur: Die weibliche C-Jugend der SG Sendenhorst. Das soll sich beim Vizemeister auch in der Platzierungsrunde nicht ändern. Das versprechen (hinten von links) Trainer Carsten Steiling, Thea Hanhoff, Sina Lütke-Verspohl, Kim Malkemper, Leoni Urbanski, Anna Grahl, Elisa Schemmann, Sophie Pasternak, Nina Bügemannskemper, Trainer Daniel Kötter;
Macht nicht nur auf dem Mannschaftsfoto eine gute Figur: Die weibliche C-Jugend der SG Sendenhorst. Das soll sich beim Vizemeister auch in der Platzierungsrunde nicht ändern. Das versprechen (hinten von links) Trainer Carsten Steiling, Thea Hanhoff, Sina Lütke-Verspohl, Kim Malkemper, Leoni Urbanski, Anna Grahl, Elisa Schemmann, Sophie Pasternak, Nina Bügemannskemper, Trainer Daniel Kötter; Foto: SG Sendenhorst

Aus dem Nichts an die Spitze! Okay, das ist etwas übertrieben. Aber etwas ist mit Blick auf die Erfolgsgeschichte der weiblichen C-Jugend-Handballerinnen der SG Sendenhorst schon dran. „Vor drei Jahren waren 70 Prozent der Spielerinnen komplette Anfängerinnen“, blickt Carsten Steiling auf den Ursprung des Teams zurück. Nur durch das kräftige Rühren der Werbetrommel konnte eine D-Jugend auf die Beine, respektive in die Sporthalle, gestellt werden. Drei Jahre später grüßt die Mannschaft, die er gemeinsam mit Daniel Kötter als gleichberechtigtem Trainer seither coacht, als Vizemeister von Platz zwei der Bezirksklasse III. Aber das Team hat nach dem letzten Punktspiel am vergangenen Wochenende noch nicht fertig.

Im März warten die Platzierungsspiele. Dann geht es gegen die Zweitplatzierten der beiden Parallelstaffeln – SuS Stadtlohn und SC Nordwalde – um Platz vier bis sechs. Die drei Staffelsieger ermitteln die Positionen eins bis drei im Handballkreis Münsterland. „Wir möchten mindestens ein Spiel gewinnen und somit Fünfter werden“, formuliert Steiling das Minimalziel. Dabei geht der 47-Jährige aufgrund des engen Zeitfensters – bis zum 15. März muss die Platzierungsrunde absolviert sein – von je einem Heim- und einem Auswärtsspiel aus. Nicht von jeweils Hin- und Rückspielen.

Ungeachtet dessen sieht Steiling den bevorstehenden Zugabenteil wie die gerade beendete dritte Saison als nächsten Entwicklungsschritt der Mannschaft an. „Ich habe das auch nach den ersten beiden Jahren gesagt. Jetzt aber wiederhole ich es mit Nachdruck. Jede Spielerin ist inzwischen in der Lage, Tore zu erzielen. Die Mannschaft besticht in der Breite“, sagt er. In der Regeln reihen sich sieben bis neun Spielerinnen pro Partie in die Torschützenliste ein. Gleichwohl haben die SGS-Mädchen auch in der Defensive zugelegt, könne sich dabei auf die Torhüterinnen Julia Kötter und Clara Wiggers verlassen. Mit nur 231 kassierten Gegentoren ließ der Vizemeister ganze 40 Treffer weniger zu als beispielsweise der Tabellennachbar und Dritte TV Friesen Telgte. Handballerische Anfängerinnen sind da längst nicht mehr am Werk.

Und es kann, es soll so weitergehen. Denn bis auf Elisa Schemmann setzt sich der 15-köpfige Kader aus Spielerinnen des Jungjahrgangs zusammen, bleibt in der kommenden Saison somit als eingespieltes Team der C-Jugend erhalten. Unter bewährter Regie, versteht sich. „Sie haben uns gefragt, ob wir weitermachen. Das war für uns keine Frage. Zumindest nicht für ein Jahr“, versichert Steiling auch Konstanz auf der Trainerbank.

Zum Job kamen er und sein langjähriger Freund Daniel Kötter, wie es so üblich ist, im Nachwuchsbereich. Gleich, ob beim Hand, Fuß- oder Volleyball. Als Väter von zwei spielenden Töchtern ließen sie sich einbinden. Bereut haben sie das nicht.

„Alle haben Bock“, sagt Steiling kurz und knapp. Die Erfolge sind die Folge. Der Blick auf die noch frische Meisterschaftsrunde belegt das auch in Zahlen. Neun von zwölf Begegnungen endeten mit einem SG-Sieg. „Es hätten aber zehn sein müssen. Doch im vorletzten Spiel gegen Telgte hatten alle einen schlechten Tag“, ist Steiling durchaus kritisch. Die zwei Schlappen gegen Meister SC DJK Everswinkel waren der Klasse des Gegners geschuldet. Der Freude über eine erfolgreiche Saison tat das keinen Abbruch. Und zudem haben die C-Jugend-Handballerinnen der SG ja noch nicht fertig.

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