Volleyball: Quali B
U 20 der SG Sendenhorst chancenlos vor 50 lautstarken Fans

Sendenhorst -

Die Unterstützung von den gut 50 mitgereisten Fans war grandios. Allerdings konnte die Leistung der U 20-Volleyballerinnen der SG Sendenhorst damit nicht ganz Schritt halten. Die Gegner in der Qualifikation B zur Westdeutschen Meisterschaften erwiesen sich zudem als echte Schwergewichte.

Dienstag, 18.02.2020, 17:03 Uhr aktualisiert: 19.02.2020, 20:52 Uhr
Mit mehr als 50 Fans im Rücken reisten die U 20-Volleyballerinnen der SG Sendenhorst zur Qualifikation B in Sachen Westdeutsche Meisterschaft.
Mit mehr als 50 Fans im Rücken reisten die U 20-Volleyballerinnen der SG Sendenhorst zur Qualifikation B in Sachen Westdeutsche Meisterschaft. Foto: Umlauf

Es war abzusehen, dass es für die weibliche U 20-Mannschaft der Sendenhorster Volleyballabteilung sehr schwierig werden würde, die Qualifikation B für die Westdeutschen Meisterschaften zu überstehen. Mit Schwergewichten wie dem TSV Bayer Leverkusen und USC Münster , aber auch dem TV Gladbeck hatten sie kein einfaches Los gezogen.

Mit 0:2 (12:25, 15:25) ging die vorgezogene Begegnung gegen Münster verloren, wobei die Sendenhorster Gegenwehr engagiert und mit ordentlich Power vorgetragen wurde. „Wir hatten eine saubere Annahme, und das bei einem Angaben-Niveau des USC, das etliche Klassen höher ist als sonst“, urteilte Trainer Raphael Klaes . Dass die Domstädter anschließend nicht zum Nachholtermin erschienen und den anderen Gegnern so kampflos die Punkte schenkten, wurde mit wenig Begeisterung aufgenommen.

Für die Sendenhorsterinnen führte die Reise nach Gelsenkirchen in die kleine Ausweichhalle des TV Gladbeck. Mit gut 50 Fans reiste die SG im eigens angemieteten Bus an. Die Gastgeber ließen dem Außenseiter beim 0:2 (6:25, 9:25) dann überhaupt keine Chance „Das war fast eine Frechheit, es fehlte jegliche Bewegung in der Annahme. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt so schlecht gespielt haben“, so Klaes, zugleich auch völlig ratlos über den Grund dieses Auftretens. Ob Aufregung, Respekt oder auch die niedrige Hallenhöhe – es gab mehrere mögliche Faktoren.

Das Spiel gegen Bayer Leverkusen lief dann etwas besser, wenn auch ergebnistechnisch ähnlich. Das Match ging mit 0:2 (15:25, 10:25) verloren. „Da hat auch nicht viel geklappt. Aber man hat jetzt wenigstens das Gefühl gehabt, dass sie es versucht haben, auch wenn es nicht funktioniert hat. Sie haben deutlich mehr Gas gegeben“, so Klaes. Kam die Annahme ausnahmsweise mal nach vorne, war der Angriff durchaus durchschlagskräftig und der TSV kam in die Bredouille. Dies passierte jedoch viel zu selten. Gladbeck und Leverkusen werden an den westdeutschen Titelkämpfen teilnehmen.

„Was ich aber ausdrücklich loben muss, waren unsere Fans. Die haben zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Das war so eine extrem geile Stimmung“, freute sich Klaes. „Auch wenn wir es nicht zurückzahlen konnten. Unter solchen Bedingungen mit so vielen Fans spielt man nicht oft“, sagte er. Auf der gemeinsamen Rückfahrt war das bittere Turnier dann auch fast schon wieder vergessen.

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